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Ein schoener Tag...
 
Dieser Tag begann, wie meistens mit einer Nacht. Doch diese Nacht war erfuellt von ... (Naja - was man sich so vorstellen kann - Auf alle Faelle war ich ganz schoen betruebt, als es ans Aufstehen ging - Es hat zwar auch schon vorher etwas gest..., aber das ist nicht dasselbe!) Also, mit anderen Worten, der Tag fing hervorragend an, doch leider musste nach dem Aufstehen wegen einer anstehenden (Da ist es schon wieder: Das Wort "stehen") Renovierung etwas gearbeitet werden, was ich eigentlich nicht so toll fand, da heute Sonntag und wegen der geschlossenen Geschaefte ausserdem mein freier Tag ist. Das ist schon nicht einfach, wenn die Partnerin immer nur einkaufen will, aber gluecklicherweise machen die meisten Geschaefte um 20.00 Uhr zu und dann kommt ja ganz bestimmt wieder eine Nacht! Ich freue mich jedenfalls auf die Naechste (Am Wochenende ist Sie zwar laenger, aber man kann nicht alles haben. In diesem Sinne zaehle ich die Stunden bis...
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Versuch, Glueck zu definieren Aug 1, 2008 10:07 am
365 Views
Es ist höchste Zeit, mit dem jahrtausendealten Ammenmärchen aufzuräumen, wonach Glück, Glücklichkeit und Glücklichsein erstrebenswerte Lebensziele sind. Zu lange hat man uns eingeredet – und haben wir treuherzig geglaubt - ,daß die Suche nach dem Glück uns schließlich das Glück bescheren wird. Dabei ist der Begriff des Glücks nicht einmal definierbar. So wurden zum Beispiel die Hörer der 7. Folge des Abendstudios des Hessischen Rundfunks im September 1972 Zeugen der zweifellos befremdenden Diskussion zum Thema „Was ist Glück“, in deren Verlauf es vier Vertretern verschiedener Weltanschauungen und Disziplinen nicht gelang, sich auf die Bedeutung dieses scheinbar so selbstverständlichen Begriffes zu einigen ...

siehe auch „Glück – Gerechtigkeit: Gespräche über zwei Hauptworte“ von Alexander Mitscherlich und Gert Kalow

Vielleicht können ja hier einige Definitionen gesammelt werden...
Ich bin gluecklich, aber weiss nicht, warum
Ich bin ungluecklich, aber weiss nicht, warum
Ich bin gluecklich, weil... (bitte Kommentar)
Ich bin ungluecklich, weil... (bitte Kommentar)
Ich bin gluecklich, wenn... (bitte Kommentar)
Glueck ist fuer mich... (bitte Kommentar)
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Ohne Worte... Aug 1, 2008 10:01 am
Mood: hopeful, 353 Views
Eine alte Jungfer, die am Flußufer wohnt, beschwert sich bei der Polizei über die kleinen Jungen, die vor ihrem Haus nackt baden. Der Inspektor schickt einen seiner Leute hin, der den Bengeln aufträgt, nicht vor dem Haus, sondern weiter flußaufwärts zu schwimmen, wo keine Häuser mehr sind. Am nächsten Tage ruft die Dame erneut an: Die Jungen sind immer noch in Sichtweite. Der Polizist geht wieder hin und Schickt sie noch weiter flußaufwärts. Tags darauf kommt die Entrüstete erneut zum Inspektor und beschwert sich: „Von meinem Dachbodenfenster kann ich sie mit dem Fernglas immer noch sehen!“
Man kann sich nun fragen...

aus: „Anleitung zum Unglücklichsein“ von Paul Watzlawick
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Suesse Traueme / Sweet Dreams Aug 1, 2008 9:59 am
Mood: bored, 365 Views
Süsse Träume

Wenn kleine Schafe schlafen gehen
können sie am Himmel die Sterne sehen.
Sie träumen sich zu den Wolken hinauf,
denn dort beginnt der Traumschäfchens Lauf.
Der Mond strahlt über sein silbernes Gesicht
und freut sich über Schäfchen und Wicht

Sweet Dreams

Good night sleep tight
through out the moonlit night
On pillows soft as puffy cotton
summers sweet clouds
Only to awaken to God’s glorious
warm bright sunlight
Dreams of fairy tales and
bib cotton candy mounds

von / by Arne Klehn, General Manager der/of the Hotelgruppe/Hotelgroup „Courtyard/Marriot“
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Die gute alte Zeit... Aug 1, 2008 9:57 am
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>Früher aßen wir Lebensmittel, weil der Wunsch nach leben die Mittel bestimmte – Heute bestimmen die Mittel, die aufgewendet werden müssen, welches Leben wir führen, denn:
1. Lebensmittel wurden und werden immer teurer und
2. deren Qualität nahm und nimmt immer mehr ab<

Heutzutage essen wir ziemlich fragwürdige Sachen, weil sich keiner mehr die Zeit nimmt, einem Nutztier oder einer Pflanze beim Wachsen zuzusehen:
Das Nutztier bekommt Medikamente und die Pflanze bekommt Dünger (in gewisser Weise auch Medikamente!), die schneller zur „Schlacht- bzw. Erntereife“ führen. Der Verbraucher nimmt diese Medikamente mit der Nahrung zu sich und wird krank.
Der Arzt freut sich, da er Leistungen abrechnen kann, jedoch heilt er nicht mehr, sondern „lindert“ nur noch (Er würde ja arbeitslos, wenn plötzlich alle Leute geheilt wären). Die Krankenkasse benötigt mehr Geld und der Staat muß hier eingreifen (Dadurch steigen die Beiträge bzw. die Lohnnebenkosten). Aus den Erfahrungen werden nur noch „Bio“-Produkte verzehrt, die natürlich teurer sind, da man sich hier noch die Zeit nimmt, Nutztier oder Pflanze beim Wachsen zuzusehen – und Zeit ist bekanntermaßen Geld! Dadurch sinkt die Kaufkraft. Sinkende Kaufkraft bedeutet sinkende Reallöhne und in der Folge mehr Streiks der einzelnen Gewerkschaften, die angeblich nur das Arbeitnehmerwohl im Sinn haben, aber die schönsten Glaspaläste besitzen.

Heutzutage sind alle Gebrauchsgüter (Maschinen, Geräte, Autos) die ja eigentlich (bei guter Verarbeitung und sachgemäßer Verwendung!) ziemlich lange heil bleiben würden, mit „Sollbruchstellen“ ausgestattet, da ja die Industrie arbeitslos (ohne Aufträge und Absatzmöglichkeiten) wäre, sobald der Markt „gesättigt“ wäre (sobald jeder zb. ein Auto hätte). Dadurch wird der Umsatz (und die Wirtschaft) auf Kosten des Verbrauchers „angekurbelt“. Der Verbraucher kann sich weniger kaufen, da er einen Großteil seines Einkommens bereits für „notwendige“ Dinge (die mit Sollbruchstellen versehen waren und deshalb ersetzt werden müssen) aufwenden muß. Dadurch sinkt die Kaufkraft. Sinkende Kaufkraft bedeutet sinkende Reallöhne und in der Folge mehr Streiks der einzelnen Gewerkschaften, die angeblich nur das Arbeitnehmerwohl im Sinn haben, aber die schönsten Glaspaläste besitzen.

Heutzutage schließen wir für alle Eventualitäten und für jedes Ereignis (das irgendwann vielleicht eintreten könnte) Versicherungen ab, die uns im schlimmsten Fall helfen sollen. In manchen Bereichen werden sogar spezielle Versicherungen verlangt bzw. sind Versicherungen vorgeschrieben. Wir zahlen Beiträge wegen Versicherungen, die nicht immer nützlich und manchmal sogar fragwürdig sind und können uns daher weniger kaufen. Dadurch sinkt die Kaufkraft. Sinkende Kaufkraft bedeutet sinkende Reallöhne und in der Folge mehr Streiks der einzelnen Gewerkschaften, die angeblich nur das Arbeitnehmerwohl im Sinn haben, aber zusammen mit den Versicherungen (die nur unser aller Wohl im Sinn haben) die schönsten Glaspaläste besitzen.

Heutzutage ist es zwar einfacher, irgendwohin zu kommen. Aber da Alle das wollen ist es nicht unbedingt schneller. Wenn wir lange zb im Stau stehen oder immer öfter anhalten müssen (Stop and Go) verbrauchen wir mehr Energie (Treibstoff), die dann wegen der erwähnten Bewirtschaftung (siehe Blog „Warum machen wir uns das Leben nur so schwer“) seltener und teurer wird. Dadurch sinkt die Kaufkraft. Sinkende Kaufkraft bedeutet sinkende Reallöhne und in der Folge mehr Streiks der einzelnen Gewerkschaften, die angeblich nur das Arbeitnehmerwohl im Sinn haben, aber die schönsten Glaspaläste besitzen.

Heutzutage werden aus den oben beschriebenen Tatbeständen oft neue, höhere oder niedrigere Löhne und Gehälter verhandelt. Da die Schere von dem, was man will und dem, was der Andere zu geben bereit ist, immer mehr auseinanderklafft, wird unweigerlich häufiger und länger gestreikt. Dadurch besteht das Einkommen oft nur noch aus „Streikgeld“ der Gewerkschaften, was natürlich geringer ist und nur als „Notlösung“ gedacht war, als Streiks noch kurz waren und Ergebnisse brachten. Dadurch sinkt die Kaufkraft. Sinkende Kaufkraft bedeutet sinkende Reallöhne und in der Folge wiederum mehr Streiks der einzelnen Gewerkschaften, die angeblich nur das Arbeitnehmerwohl im Sinn haben, aber die schönsten Glaspaläste besitzen.

Ich habe als Überschrift „Die Gute Alte Zeit“ gewählt, ohne genau zu konkretisieren, wann diese war. Da es zwar nur eine Zeit, aber verschiedene Epochen innerhalb dieser gibt, bin ich mir sicher, daß es zu jedem heutigen Tatbestand auch eine gute, alte Zeit gibt. Diese mag zwar je nach Betrachtungsweise unterschiedlich tief in der Vergangenheit liegen (immerhin besteht die Wahl aus über 4 Miliarden Jahren), aber andererseits ist der jedem Absatz vorangestellte Begriff „heutzutage“ ja auch immer (auf die Gegenwart und die Zukunft, die mit Zeitablauf zu Gegenwart wird) anzuwenden.
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Warum machen wir uns das Leben nur so schwer? Aug 1, 2008 9:55 am
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Wir gehen zur Schule, obwohl wir das nicht wollen – denn hierzulande ist das eine Pflicht!
Doch anstatt das Beste daraus zu machen und diese Zeit zu genießen, wollen wir die „Besten“ sein, setzen uns einem hohen Leistungs- und Erwartungsdruck aus und vergessen, daß es auch noch ein Leben außerhalb von Schule und Leistungsdruck gibt. Im Gegenteil: Diejenigen, die es verstehen, zu „leben“, werden systematisch ausgegrenzt, obwohl wir sie heimlich bewundern!
Warum können wir nicht gemeinsam so „leben“ wie wir das uns nur „im Stillen“ erlauben?

In der Familie wollen wir die anderen Geschwister „überflügeln“ und wetteifern um die Gunst der Eltern, da wir als bestes Kind gelten wollen.
Warum können wir nicht in Frieden mit den anderen Geschwistern leben und so den Eltern manchen Kummer ersparen?

Nach der Schulzeit wollen wir den „Besten“ Beruf erlernen, viel Geld verdienen, wenig arbeiten und viel Freizeit haben und es macht uns krank, wenn Andere etwas „Besseres“ machen, als wir.
Warum können wir nicht einfach machen, was uns Spaß macht, was wir können und damit zufrieden sein, daß das Einkommen zum Leben reicht?

Nach der Ausbildung wollen wir schnell Karriere machen, den schönsten Partner haben, das größte Haus bewohnen und die meisten Kinder unser Eigen nennen.
Warum können wir nicht damit zufrieden sein, daß das Einkommen unseren Lebensstil zulässt, der Partner uns liebt und wir die Kinder haben, wozu beide Partner bereit sind?

In der Freizeit wollen wir uns mit Anderen unterhalten, aber wir möchten lieber nicht erkannt werden.
Warum können wir uns nicht offen zu unserer Persönlichkeit bekennen (siehe Blog „Warum nur“, wo es um mehrere Nick’s geht)?

Wir möchten gerne tun und lassen, was wir wollen, haben aber Furcht vor den Folgen.
Warum können wir nicht manchmal unbeschwert sein?
Warum müssen wir immer daran denken, daß unser Tun „beobachtet, registriert und ausgewertet“ wird?

In allen Lebenslagen wird jede Aussage (sei sie noch so banal) und jedes Tun (auch wenn es vermeintlich nicht in der Öffentlichkeit geschieht) „beobachtet“ und auf die „Goldwaage“ gelegt, zensiert und bestimmt damit unseren Wert.
Warum werden wir nicht an den Leistungen oder dem Charakter gemessen und müssen uns für Dinge rechtfertigen, die wir nur aus „Spaß“ machen?

Im Linienbus sitzen wir (vor allem, wenn wir jünger sind) auf der Rückbank, obwohl wir wissen, daß bei geöffnetem Fenster der Fahrtwind gerade die Rückbänkler zum Frösteln anregt und wir uns dann lauthals beschweren.
Warum können wir uns nicht so verteilen, daß wir angenehm und ungestört reisen können?

Wir wollen alle in Frieden leben und hassen doch unsere Nachbarn aus längst vergessenen Gründen.
Warum können wir nicht kulant sein und auch mal vergessen?

Wir wollen alle in Frieden und Luxus leben und uns frei entfalten, aber vergessen die Grenzen, die uns die Entfaltungsmöglichkeiten des Nachbarn setzen.
Warum können wir nicht tolerant genug sein und daran denken, daß „Wir“ aus „vielen“ bestehen?

Wir wollen alle in Frieden leben und haben auch alle Recht. Deswegen kommt es häufig zu Gewalt, die niemand versteht, weil jeder Recht hat.
Warum können wir nicht begreifen, daß Recht manchmal (je nach Kultur) relativ ist?
Warum können wir nicht nach dem Spruch „Der klügere gibt nach“ auch mal nachgeben und notfalls verzichten?

Wir wissen alle, daß dunkle Farben heiß werden können (besonders hinter Glas).
Warum sind (fast) alle Autos zunächst mit schwarzen Armaturenbrettern ausgestattet?

Wir wollen alle gerne von Energie profitieren, die bereits da war, als es uns noch nicht gab und wissen genau, daß diese nicht endlos vorhanden ist. Wir wissen, daß knappe Güter der gerechten Verteilung wegen „bewirtschaftet“ werden müssen (Wirtschaft = Knappheitsminderung) und wundern uns aber, daß endlich vorhandene Güter – je näher es dem Ende zugeht – teurer werden. Wir schreien allzu oft nach staatlichen Subventionen und bedenken nicht, daß wir damit unseren Kindern einen „Schuldenberg“ hinterlassen. Wir „ignorieren“ die Staatsverschuldung und wollen weitere Steuererleichterungen, sobald einige Kassen gefüllt sind.
Warum können wir nicht demütig das ertragen, was nicht zu beeinflussen ist?
Warum denken wir nicht an unsere Kinder und „vererben“ denen keinen schuldenfreien Staat?
Warum begreifen wir nicht, daß Schulden nur dann weniger werden, wenn man sie zurückzahlt?
Warum wollen wir unseren Kindern keine „rosige“ Zukunft gönnen?

Wir sind mit einigem in unserem Leben unzufrieden und beschweren uns mehr oder weniger lautstark bei unseren Mitmenschen, anstatt selbst zu versuchen, unsere Lebenssituation zu ändern.
Warum sind immer nur die Anderen schuld?

Wenn wir uns mal zufällig treffen, dann wird nur „gesmalltalked“ (von „Small-Talk“) und selten etwas sinnvolles gesagt. Es wird mit allem angegeben, nur um die Gesprächspartner auf allen möglichen Gebieten zu überflügeln und selten wird ohne Not wahrheitsgemäß auf Fragen geantwortet.
Warum können wir nicht einfach reden, ohne daran denken zu müssen, daß man ausgenutzt werden kann?
Warum können wir nicht mehr „authentisch“ sein und alles aussprechen, was uns bewegt?

Wir wissen (fast) alles, wundern uns jedoch, wenn sich unser Wissen als Richtig herausstellt (zb. Klimawandel), wollen aber nie die ersten sein, wenn es darum geht, zu handeln.
Warum wenden wir unser Wissen nicht zu unserem Wohl an?

Wir wollen alle in Frieden leben und haben auch alle Recht. Deswegen kommt es häufig zu Gewalt, die niemand versteht, weil jeder Recht hat.
Warum können wir nicht begreifen, daß Recht manchmal (je nach Kultur) relativ ist?
Warum können wir nicht nach dem Spruch „Der klügere gibt nach“ auch mal nachgeben und notfalls verzichten?
(Ich bemerke oft, daß man mir die Chance gibt, als der „Klügere“ zu gelten) 

Seit frühester Kindheit werden Vergleiche angestellt (von Eltern, von Freunden, von Lehrern usw.).
Warum ist das so?
Warum werden wir nicht so beachtet, wie wir sind, als einzigartige Persönlichkeiten?
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Mit dem Herzen gesehen... Aug 1, 2008 9:52 am
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Mit dem Herzen gesehen

Unsere Erde ist so schön:
Grüne Wälder, blaue Seen und Flüsse, flatternde Schmetterlinge, duftende Blumen, zwitschernde Vögel. Gerade der herrliche, wunderbare Frühling, genossen wir die herrliche Natur.
Doch es gibt auch eine andere Seite:

Das Wasser der Flüsse und Seen ist stinkig; Wir atmen keinen Wiesenduft, sondern Chemie und die Wälder sterben.

Doch anstatt zu handeln, hat der Mensch viele Tage „erfunden“:
Muttertag, Nichtrauchertag, Tag der Frauen, Tag der Umwelt.

Wir fragen: Brauchen wir so etwas?

Wenn jeder von uns die Natur schätzt, seine Zigarettenkippen nicht mehr achtlos aus dem Auto wirft, seinen Müll nicht mehr in den Wald entsorgt, sondern das Grün der Bäume schätzt, das Gelb der endlosen Felder unsere Augen (und unsere Seele) erfreut oder sich von einem Sternenhimmel verzaubern läßt, dann wäre unserer Natur schon viel geholfen.
Denn dann wären wir dieser Schönheit, dieser Kraft für unser „Dasein“ ein wenig mehr bewußt. Man könnte es auch „Respekt vor der Schöpfung“ nennen.

Mach Dir jeden Tag einen „Umwelttag“:
Ganz bewußt das Lied der Amsel anhören, bewußt den Sommer erleben, ohne Murren, daß es viel regnet oder daß es zu heiß ist; ganz bewußt den Herbst erleben mit seinem Farbenspiel...

Es gibt so viele schöne Momente die uns die Natur beschert... Genieße es!

aus: F+I, Info
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Der Berg Jul 18, 2008 9:02 am
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Wuerden alle Berge dieser Welt
zusammengetragen und uebereinandergestellt
Und waere zu Fuessen dieses Massivs
ein riesengrosses Meer - ein breites und tief's

Stuerzte dann unter donnern und blitzen
dieser Berg in dieses Meer: Das wird spritzen!

von Heinz Erhard
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Als der Rock'n'Roll im Sterben lag Jun 28, 2008 1:12 pm
Mood: handsome, 440 Views
Der 3. Februar 1959 war "der Tag, an dem die Musik starb". So sang der Folkmusiker Don McLean in seiner Nostalgie-Hymne "American Pie". Allerdings erst 1971. Die Zeitungen melden fuer jenen Tag lediglich den Absturz einer Privatmaschine in Clear Lake, Ohio, bei dem die Rockstars Buddy Holly, Ritchie Valens und Big Bopper ums Leben kommen. Vom Ende des Rock'n'Roll ist nicht die Rede. Erst Jahre spaeter erkennen die Rock-Historiker, dass Holly einer der wichtigsten Musiker der 50er Jahre gewesen ist - und dass sein frueher Tod mit 22 zum Niedergang des Rock'n'Roll beigetragen hat.
Holly, unterschaetzt wegen seiner scheinbar naiven Liebeslieder ("Peggy Sue"), entzog sich als erster Rock'n'Roller dem Diktat der Plattenproduzenten, die normalerweise entscheiden, was und wie ihre Stars singen sollten. Holly schrieb sich seine Songs selbst, arbeitete meist mit einer eingespielten Band (den Crickets) und kontrollierte die Arrangements. Unbefangen griff er bei seinen Kompositionen auf alle moeglichen Musikrichtungen von Blues ueber Country bis Gospel zurueck, mischte die Einfluesse souveraen zum charakteristischen Holly-Sound mit harter Rhythmus-Gitarre und lieblichen Geigenklaengen.
Der Tod Buddy Hollys war nur eines von vielen Ereignissen, die 1959 zum dunkelsten Jahr des Rock'n'Roll machten. Es war das erste Jahr ohne Elvis, er langweilte sich in Deutschland bei der Army, aber den schlimmsten Schlag erlitt der Rock'n'Roll durch den Payola-Skandal. Payola nannte man die Praktik der Schallplattengesellschaften, Discjockeys dafuer zu bezahlen, dass sie bestimmte Platten oefter spielten. Die Firmen hatten ein reiches Repertoire an Bestechungsmethoden. In der Fruezeit des Rock'n'Roll am beliebtesten, weil juristisch nicht anfechtbar, war das "credit"-System. Der Discjockey, der sich bereit erklaerte, in seinem Programm fuer einen Song zu werben, erhielt einen "song-credit": Er wurde formal als Texter oder Komponist an den Tantiemen beteiligt.
Payola war gewiss keine saubere Angelegenheit, doch so alt wie der kommerzielle Rundfunk und so verbreitet, dass die Radiostationen ihren Discjockeys absichtlich Minimalgehaelter zahlten: Sie wussten, die Plattenfirmen wuerden zuschiessen. Als Ende 1959 Payola ploetzlich angeprangert wurde, stand dahinter denn auch nicht ein neu erwachtes Moralgefuehl. Es ging um geschaeftliche Interessen.
Zwei Jahrzehnte hatte die "American Society of Composers, Authors and Publishers" (ASCAP) die Verwertung der Popmusik-Rechte beherrscht. 1940 gruendeten die Radiostationen ihre eigene Firma, Broadcast Music Corporation (BM. Weil ASCAP schwarze und Country-Musik vernachlaessigte, erwarb BMI die Rechte an den meisten Rhytm & Blues und Rock'n'Roll-Songs - und verdiente glaenzend daran, als das Rock'n'Roll-Fieber ausbrach. Das passte den ASCAP-Offiziellen nicht. Sie intrigierten solange, bis das Repraesentantenhaus in Washington einen Untersuchungsausschuss zum Thema Payola einsetzte. Das heimliche Ziel: Die wichtigsten Vermittler des Rock'n'Roll, die Discjockeys zu diskreditieren - und mit ihnen die ganze jugendverderbende Negermusik.
Das gelang nach Plan. Allein die Ankuendigung von Hearings zum Thema Payola jagte den Radiogesellschaften eine solche Furcht ein, dass sie von ihren Discjockeys Unschuldserklaerungen verlangten: Wer nicht unterschrieb, er habe von Plattenfirmen kein Geld erhalten, wurde als nachgewiesenermassen korrupt gefeuert. Wer unterschrieb, durfte bleiben, wenn er alle verdaechtigen Einkommensquellen aufgab. Alan Freed, der beruehmteste und einflussreichste Rock'n'Roll-Promoter am Mikrofon, weigerte sich, irgend etwas zu unterschreiben. Er wollte nicht luegen. Einen groesseren Gefallen konnte er den Hexenjaegern des Rock'n'Roll nicht erweisen. Alan Freed, das war doch der erste, der die schwarze Dschungelmusik den weissen Kids unter der Tarnbezeichnung Rock'n'Roll verkauft hatte. Alan Freed, das war doch derjenige, der oeffentlich sagte, einige seiner besten Freunde seien Neger. Alan Freed, das war doch einer, der bestimmt nicht nur von der Pop-Industrie geschmiert wurde, sondern auch von Moskau.
Freeds New Yorker Radiostation feuerte ihn. Im faelligen Prozess wegen "kommerzieller Bestechung" wurde Freed zu einer Strafe mit Bewaehrung verurteilt. Haerter traf ihn dann die Attacke des Finanzamts, das 1964 37000 Dollar Steuernachzahlung forderte. Das Geld bekamen die Beamten nie. Freed starb Anfang 1965. Da war der Rock'n'Roll, der 1959 am Ende schien, laengst wieder auferstanden. Und zwar in England, Liverpool.

aus: Die Stars des Rock'n'Roll (Stern Edition)
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Die Bohnen in der Hand... Jun 14, 2008 2:46 pm
Mood: impressed, 783 Views
... Auf ihrem Sterbebett nimmt eine junge Frau ihrem Mann das Geloebnis ab, sichg nach ihrem Tod nie mit einer anderen einzulassen. "Wenn Du Dein Versprechen brichst, werde ich als Geist zurueckkommen und Dir keine Ruhe geben." - Der Mann haelt sich zunaechst daran, aber einige Monate nach ihrem Tode lernt er eine andere Frau kennen und verliebtr sich in sie. Bald darauf beginnt ein Geist ihm jede Nacht zu erscheinen und ihn des Bruchs seines Geloebnisses zu beschuldigen. Dass es sich um einen Geist handelt, steht fuer den Mann ausser Frage, da der Geist nicht nur ueber alles unterrichtet ist, was zwischen dem Mann und der neuen Frau taeglich vorgeht, sondern auch ueber die geheimsten Gedanken, Hottnungen und Gefuehle des Mannes Bescheid weiss. Da die Lage fuer ihn schliesslich unertraeglich wird, geht der Mann zu einem Zen-Meister und bittet ihn um Rat.

"Eure erste Frau wurde zum Geist und weiss alles, was Ihr tut", erklaerte der Meister. "Was immer Ihr tut oder sagt, was immer Ihr Eurer Geliebten gebt, sie weiss es. Sie muss ein sehr weiser Geist sein. Fuerwahr, Ihr solltet solch einen Geist bewundern. Wenn sie das naechste Mal erscheint, macht einen Handel mit ihr aus. Sagt ihr, dass sie so viel weiss, dass Ihr nichts vor ihr verbergen koennt, und dass Ihr Eure Verlobung brechen und ledig bleiben werdet, wenn sie Euch eine Frage beantworten kann."
"Was ist das fuer eine Frage, die ich ihr stellen muss?" fragte der Mann.
Der Meister erwiderte: "Nehmt eine gute Handvoll Bohnen und fragt sie nach der genauen Anzahl der Bohnen in Eurer Hand. Wenn sie es Euch nicht sagen kann, so werdet ihr wissen, dass sie nur eine Ausgeburt Eurer Phantasie ist, und sie wird Euch nicht laenger stoeren."
Als der Geist der Frau in der naechsten Nacht erschien, schmeichelte der Mann ihr und sagte, dass sie alles wisse. "In der Tat", antwortete der Geist, "und ich weiss, dass du heute bei jenem Zen-Meister warst."
"Und da du soviel weisst", forderte der Mann, "sag mir, wie viele Bohnen ich in meiner Hand halte."
Da war kein Geist mehr, um diese Frage zu beantworten.

aus "Anleitung zum Ungluecklichsein" von Paul Watzlawick - Er zitiert aus dem Buch " The Subjugation of a Ghost" von Nancy Wilson Ross
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Umgang mit Ex-Partnern Jun 14, 2008 2:18 pm
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Man kann im Streit auseinandergehen oder sich auch "friedlich" trennen. Man kann hinterher trotzdem noch befreundet bleiben, sich hassen oder sich einfach "aus den Augen verlieren". Doch es wird ungleich schwerer, wenn der Ex-Partner bzw. die Ex-Partnerin das ist, was Unwissende einfach Psychopath nennen bzw. einfach zu labil sind. Nach der Trennung wird mit den Worten: "Wir können ja trotzdem noch Freunde sein" häufig wieder erneut Kontakt gesucht und anschließend versucht der psychisch labile wieder das gleiche Spiel, nämlich eine "Hilfsbedürftigkeit" vorzugaukeln und eigene Probleme weiterzuwälzen...
Wie verhält man sich in solchen Situationen am Besten?
Alle Kontaktversuche ignorieren
Sich verleugnen lassen
Unerreichbar sein
Immer wieder auf vergangene Trennung hinweisen
Weitermachen, als ob nichts gewesen ist
Selbst Psychiater aufsuchen
Sonstiges (bitte eigenen Vorschlag)
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