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Ein schoener Tag...
Dieser Tag begann, wie meistens mit einer Nacht. Doch diese Nacht war erfuellt von ... (Naja - was man sich so vorstellen kann - Auf alle Faelle war ich ganz schoen betruebt, als es ans Aufstehen ging - Es hat zwar auch schon vorher etwas gest..., aber das ist nicht dasselbe!) Also, mit anderen Worten, der Tag fing hervorragend an, doch leider musste nach dem Aufstehen wegen einer anstehenden (Da ist es schon wieder: Das Wort "stehen") Renovierung etwas gearbeitet werden, was ich eigentlich nicht so toll fand, da heute Sonntag und wegen der geschlossenen Geschaefte ausserdem mein freier Tag ist. Das ist schon nicht einfach, wenn die Partnerin immer nur einkaufen will, aber gluecklicherweise machen die meisten Geschaefte um 20.00 Uhr zu und dann kommt ja ganz bestimmt wieder eine Nacht! Ich freue mich jedenfalls auf die Naechste (Am Wochenende ist Sie zwar laenger, aber man kann nicht alles haben. In diesem Sinne zaehle ich die Stunden bis...
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Die sieben tugendhaften Todsuenden... May 26, 2008 9:15 am
Mood: adventurous, 318 Views
1. Hoffahrt
2. Neid
3. Zorn
4. Traegheit
5. Geiz
6. Voellerei
7. Wollust

"...zwinge Dich mal, an diese Suenden nicht als Suenden, sondern als Tugenden zu denken..."

1. "Wenn ich hier Stolz zur Schau truege, wuerde mir das nicht uebelnehmen?"
"Ja. Aber es wuerde gleichzeitig Deinen Wert auch denen klarmachen, die ihn kennen sollten und auf andere Weise vielleicht nie davon erfuehren. Stell' Dir vor, Du arbeitest hier in einer untergeordneten Position. Du hast eine Idee und machst einen guten und nutzbringenden Vorschlag. In jeder anderen Firma wuerde Dein naechster Vorgesetzter Dir die Idee stehlen und den Verdienst fuer sich einheimsen. Aber hier erwartet man von Dir, dass Du Deinen Stolz ueber diese Idee so laut werden laesst, dass die Ehre dafuer gerechterweise Dir zuteil wird."

2. "Das genau meine ich ja. Ohne Zweifel wird diese Haltung meinen naechsten Vorgesetzten und viele andere neidisch auf mich machen?"
"Allerdings, das wird es. Der blasse Neid wird sie auffressen, bis sie mit einer Idee ankommen, die die Deine uebertrifft. Dann ist die Reihe wieder an Dir. Und auf diese Weise gelangen wir alle zu Wohlstand..."

3. "...was ist mit dem Zorn? Ganz bestimmt kann man den Zorn auf keinen Fall nutzbar machen"
"Nicht? Dann stell' Dir vor, Deine grossartige Idee wird zur Ausfuehrung in die Haende eines Untergeordneten gelegt und der-durch Unfaehigkeit oder Nachlaessigkeit-verpfuscht sie auf's uebelste. Wie willst Du Dich gegen die Wiederholung eines solchen Missgeschicks schuetzen? Durch Zorn..., durch gewaltigen Zorn, der sich gegen den Schuldigen wendet und ihm eine Lektion erteilt, die er nicht vergisst. Wenn es sich herumspricht, dass Du jederzeit unbaendigen Zorn entwickeln kannst, dann wirst Du finden, dass man Deine Anordnungen mit unheimlichem Fleiss ausfuehrt. ..."

4. "Und ich nehme an, dass selbst Traegheit...nein, es tut mir leid, aber ich kann in der Traegheit keinen Vorteil fuers Geschaeft sehen"
"Weil Du noch jung bist und wirklichkeitsfremd. Aber Traegheit in ihren verschiedensten Formen-die heimliche Kaffeepause, die verlaengerte Mittagszeit, das Einnicken am Schreibtisch, ja, und ein Dutzend anderer Variationen-ist das feinste Werkzeug, um den Verstand zu schaerfen. Sich nicht erwischen lassen, das ist der Trick. Die Rolle des hoeheren Angestellten ist nichts fuer den Kuli; sie gebuehrt demjenigen, der die immense Faehigkeit, seine Traegheit zu verheimlichen, am besten entwickelt hat."

"...und die anderen sogenannten Suenden sind ebenfalls die schoensten Tugenden, wenn Du sie ehrlich und verstaendig betrachtest"

5. "...Vom Geiz muss ich ja wohl kaum noch reden: Er ist die treibende Kraft hinter jedem Mann, der ueberhaupt 'was taugt."

6+7. "Und Voellerei und Fleischeslust sind heutzutage durchaus zu ihrem Recht gekommen...-Der Mann, ...der Versammlungen besucht oder Geschaeftsreisen unternimmt, ist in jeder Beziehung der Repraesentant der Firma. Wenn er es fertigbringt, die Konkurrenz unter den Tisch zu essen und zu trinken und sie auch im Bett zu uebertreffen, so gilt das Prestige, das er damit erlangt, der Firma und mit dem Prestige waechst das Geschaeft."

Auszug aus der gleichnamigen Erzaehlung von Stanley Ellin

...Na - wer moechte nicht in dieser Firma arbeiten?

Euer LANJENSHIN
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