Dieser Tag begann, wie meistens mit einer Nacht. Doch diese Nacht war erfuellt von ... (Naja - was man sich so vorstellen kann - Auf alle Faelle war ich ganz schoen betruebt, als es ans Aufstehen ging - Es hat zwar auch schon vorher etwas gest..., aber das ist nicht dasselbe!) Also, mit anderen Worten, der Tag fing hervorragend an, doch leider musste nach dem Aufstehen wegen einer anstehenden (Da ist es schon wieder: Das Wort "stehen") Renovierung etwas gearbeitet werden, was ich eigentlich nicht so toll fand, da heute Sonntag und wegen der geschlossenen Geschaefte ausserdem mein freier Tag ist. Das ist schon nicht einfach, wenn die Partnerin immer nur einkaufen will, aber gluecklicherweise machen die meisten Geschaefte um 20.00 Uhr zu und dann kommt ja ganz bestimmt wieder eine Nacht! Ich freue mich jedenfalls auf die Naechste (Am Wochenende ist Sie zwar laenger, aber man kann nicht alles haben. In diesem Sinne zaehle ich die Stunden bis...
" ... ueberschuetten Sie ihn mit allen Erdenguetern, versenken Sie ihn in Glueck bis ueber die Ohren, bis ueber den Kopf, so dass an die Oberflaeche des Gluecks wie zum Wasserspiegel nur noch Blaeschen aufsteigen, geben Sie ihm ein pekuniaeres Auskommen, dass ihm nichts anderes zu tun uebrig bleibt, als zu schlafen, Lebkuchen zu vertilgen und fuer den Fortbestand der Menschheit zu sorgen - so wird er doch, dieser selbe Mensch, Ihnen auf der Stelle aus purer Undankbarkeit, einzig aus Schmaehsucht einen Streich spielen. Er wird sogar die Lebkuchen aufs Spiel setzen und sich vielleicht den verderblichsten Unsinn wuenschen, den allerunoekonomischsten Bloedsinn, einzig um in diese ganze positive Vernuenftigkeit sein eigenes unheilbringendes phantastisches Element beizumischen. Gerade seine phantastischen Einfaelle, seine banale Dummheit wird er behalten wollen... "
Zitat von Fedor Michailowitsch Dostojewski aus der Einleitung des Buches "Anleitung zum Ungluecklichsein" von Paul Watzlawick