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Ein schoener Tag...
Dieser Tag begann, wie meistens mit einer Nacht. Doch diese Nacht war erfuellt von ... (Naja - was man sich so vorstellen kann - Auf alle Faelle war ich ganz schoen betruebt, als es ans Aufstehen ging - Es hat zwar auch schon vorher etwas gest..., aber das ist nicht dasselbe!) Also, mit anderen Worten, der Tag fing hervorragend an, doch leider musste nach dem Aufstehen wegen einer anstehenden (Da ist es schon wieder: Das Wort "stehen") Renovierung etwas gearbeitet werden, was ich eigentlich nicht so toll fand, da heute Sonntag und wegen der geschlossenen Geschaefte ausserdem mein freier Tag ist. Das ist schon nicht einfach, wenn die Partnerin immer nur einkaufen will, aber gluecklicherweise machen die meisten Geschaefte um 20.00 Uhr zu und dann kommt ja ganz bestimmt wieder eine Nacht! Ich freue mich jedenfalls auf die Naechste (Am Wochenende ist Sie zwar laenger, aber man kann nicht alles haben. In diesem Sinne zaehle ich die Stunden bis...
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Herbst in China... May 9, 2008 3:58 pm
Mood: adventurous, 927 Views
Wie in einem anderen Blog beschrieben, war ich an Weihnachten 2006 in China und zaehlte nach meiner Rueckkehr die Tage, bis...
Ja - bis...
Jetzt war es wieder soweit: Meine Mutter, meine Frau und ich flogen im Oktober 2007 nach Hongkong. Von dort fuhren wir nach einigen Tagen mit der Faehre nach Zhongshan (Geburtsort von Sun Yat-sen, dem "Revolutionaer", der den letzten Kaiser stuerzte und die Demokratie einfuehren wollte). Von dort ging es per PKW von Verwandten nach Guangzhou (Kanton) und per Flugzeug weiter in die Heimat meiner Frau. Dort angekommen, fand gerade eine Messe statt (China&Asean) und nach Besichtigungen, Freizeitaktivitaeten und Shoppingtouren flogen wir getrennt (meine Mutter nach 14 Tagen, Ich nach 4 Wochen und meine Frau nach 2 Monaten) wieder nach Hause (Deutschland).
Waehrend der vier Wochen, die ich in China verbrachte, lernte ich die restliche Familie meiner Frau besser kennen und lieben. Wir wurden fast taeglich zum Essen eingeladen und mein Wert wurde daran gemessen, wieviel ich essen konnte (Das war schon ziemlich anstrengend: Viel essen muessen, aber nicht wissen, was Du isst). Wir besuchten einen Tierpark, ein Folklore-Festival, die bereits erwaehnte Messe, das hoechste Gebaeude des chinesischen Festlandes (das 6.-hoechste Gebaeude der Welt) und trafen uns oft mit Freunden. Der Rueckweg fuehrte mich dann direkt ueber Hongkong nach Frankfurt.
Der naechste gemeinsame Urlaub in China wird vorraussichtlich dann 2010 stattfinden (das liebe Geld...)
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In Schottland... May 9, 2008 10:57 am
Mood: giddy, 935 Views
In Schottland lebte einst eine Mutter – die
SCHOTTENMUTTER
Die
SCHOTTENMUTTER
wurde von einer
BEUTELRATTE
gefressen – der
SCHOTTENMUTTERFRESSERBEUTELRATTE
Diese
SCHOTTENMUTTERFRESSERBEUTELRATTE
wurde in einem
KOTTER
gefangengehalten – dem
SCHOTTENMUTTERFRESSERBEUTELRATTENKOTTER
Da dieser
SCHOTTENMUTTERFRESSERBEUTELRATTENKOTTER
aus Latten bestand, war dies ein SCHOTTENMUTTERFRESSERBEUTELRATTENLATTENKOTTER
Weil dieser
SCHOTTENMUTTERFRESSERBEUTELRATTENLATTENKOTTER
Wind und Wetter standhielt, sprach man vom SCHOTTENMUTTERFRESSERBEUTELRATTENLATTENWETTERKOTTER
Eines Tages floh die SCHOTTENMUTTERFRESSERBEUTELRATTE
aus dem
SCHOTTENMUTTERFRESSERBEUTELRATTENLATTENWETTERKOTTER
und es wurde eine SCHOTTENMUTTERFRESSERLATTENWETTERKOTTERBEUTELRATTENFANGPRÄMIE
ausgesetzt, die sich daraufhin ein SCHOTTENMUTTERFRESSERLATTENWETTERKOTTERBEUTELRATTENFÄNGER
verdiente.
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Es sprach der Haeuptling... May 9, 2008 11:58 am
Mood: anxious, 272 Views
Wir sind ein Teil der Erde
Die Rede des Haeuptlings Seattle vor dem Praesidenten der Vereinigten Staaten von Amerika
im Jahre 1855

Meine Worte sind wie Sterne...
Der Staat Washington, im Nordwesten der USA, war die Heimat der Duwamish, eines Volkes, das sich wie alle Indianer - als einen Teil der Natur betrachtete, ihr Respekt und Ehrerbietung erwies und seit Generationen mit ihr in Harmonie lebte. Im Jahre 1855 machte der 14. Praesident der Vereinigten Staaten, der Demokrat Franklin Pierce, den Duwamish das Angebot, ihr Land weissen Siedlern zu verkaufen; sie selbst sollten in ein Reservat ziehen. Die Indianer verstanden das nicht . Wie kann man Land kaufen und verkaufen? Nach ihrer Vorstellung kann der Mensch die Erde nicht besitzen, so wenig, wie er den Himmel, die Frische der Luft oder das Glitzern des Wassers besitzen kann. Chief Seattle, der Haeuptling der Duwamish,
antwortete dem "grossen Haeuptling der Weissen" auf dessen Angebot mit einer Rede, deren Weisheit, Kritik und bescheidene Hoffnung uns heute, fast 150 Jahre spaeter, mehr denn je betrifft und betroffen macht. "Meine Worte sind wie Sterne, sie gehen nicht unter", sagte der Chief Seattle. Sein Volk hat nicht überlebt, seine Worte wurden nicht gehoert.
Werden wir sie hoeren? Werden wir überleben?

Die Rede:

"Der grosse Haeuptling in Washington sendet Nachricht, dass er unser Land zu kaufen wünscht. Der grosse Haeuptling sendet uns auch Worte der Freundschaft und des guten Willens. Das ist freundlich von ihm, denn wir wissen, er bedarf unserer Freundschaft nicht. Aber wir werden sein Angebot bedenken, denn wir wissen - wenn wir nicht verkaufen - kommt vielleicht der weisse Mann mit Gewehren und nimmt sich unser Land. Wie kann man den Himmel kaufen oder verkaufen - oder die Waerme der Erde? Diese Vorstellung ist uns fremd. Wenn wir die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers nicht besitzen - wie koennt ihr sie von uns kaufen? Wir werden unsere Entscheidung treffen. Was Haeuptling Seattle sagt, darauf kann sich der grosse Haeuptling in Washington verlassen, so sicher wie sich unser weisser Bruder auf die Wiederkehr der Jahreszeiten verlassen kann. Meine Worte sind wie die Sterne, sie gehen nicht unter. Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig, jede glitzernde Tannennadel, jeder sandige Strand, jeder Nebel in den dunklen Waeldern, jede Lichtung, jedes summende Insekt ist heilig, in den Gedanken und Erfahrungen meines Volkes. Der Saft, der in den Baeumen steigt, traegt die Erinnerung des roten Mannes. Die Toten der Weissen vergessen das Land ihrer Geburt, wenn sie fortgehen, um unter den Sternen zu wandeln. Unsere Toten vergessen diese wunderbare Erde nie, denn sie ist des roten Mannes Mutter. Wir sind ein Teil der Erde, und sie ist ein Teil von uns. Die duftenden Blumen sind unsere Schwestern, die Rehe, das Pferd, der grosse Adler - sind unsere Brüder. Die felsigen Hoehen, die saftigen Wiesen, die Koerperwaerme des Ponys - und des Menschen - sie alle gehoeren zur gleichen Familie. Wenn also der grosse Haeuptling in Washington uns Nachricht sendet, dass er unser Land zu kaufen gedenkt - so verlangt er viel von uns. Der grosse Haeuptling teilt uns mit, dass er uns einen Platz gibt, wo wir angenehm und für uns leben koennen. Er wird unser Vater und wir werden seine Kinder sein. Aber kann das jemals sein? Gott liebt euer Volk und hat seine roten Kinder verlassen. Er schickt Maschinen, um dem weissen Mann bei seiner Arbeit zu helfen, und baut grosse Doerfer fuer ihn. Er macht euer Volk staerker, Tag für Tag. Bald werdet ihr das Land überfluten wie Flüsse, die die Schluchten hinabstürzen nach einem unerwarteten Regen. Mein Volk ist wie eine ablaufende Flut - aber ohne Wiederkehr. Nein, wir sind verschiedene Rassen. Unsere Kinder spielen nicht zusammen, und unsere Alten erzaehlen nicht die gleichen Geschichten. Gott ist Euch gut gesinnt, und wir sind Waisen. Wir werden euer Angebot, unser Land zu kaufen, bedenken. Das wird nicht leicht sein, denn dieses Land ist uns heilig. Wir erfreuen uns an diesen Waeldern. Ich weiss nicht - unsere Art ist anders als die Eure. Glaenzendes Wasser, das sich in Baechen und Fluessen bewegt, ist nicht nur Wasser - sondern das Blut unserer Vorfahren. Wenn wir Euch das Land verkaufen müsst Ihr wissen, dass es heilig ist, und Eure Kinder lehren, dass es heilig ist und dass jede fluechtige Spiegelung im klaren Wasser der Seen von Ereignissen und Ueberlieferungen aus dem Leben meines Volkes erzaehlt. Das Murmeln des Wassers ist die Stimme meiner Vorvaeter. Die Fluesse sind unsere Brueder - sie stillen unseren Durst. Die Fluesse tragen unsere Kanus und ernaehren unsere Kinder. Wenn wir unser Land verkaufen, so muesst Ihr Euch daran erinnern und Eure Kinder lehren: Die Fluesse sind unsere Brueder - und Eure -, und Ihr müsst von nun an den Fluessen Eure Guete geben, so wie jedem anderen Bruder auch. Der rote Mann zog sich immer zurueck vor dem eindringenden weissen Mann - so wie der Frühnebel in den Bergen der Morgensonne weicht. Aber die Asche unserer Vaeter ist heilig, ihre Graeber sind geweihter Boden, und so sind diese Huegel, diese Baeume, dieser Teil der Erde uns geweiht. Wir wissen, dass der weisse Mann unsere Art nicht versteht. Ein Teil des Landes ist ihm gleich jedem anderen, denn er ist ein Fremder, der kommt in der Nacht und nimmt von der Erde, was immer er braucht. Die Erde ist sein Bruder nicht, sondern Feind, und wenn er sie erobert hat, schreitet er weiter. Er laesst die Graeber seiner Vaeter zurueck - und kuemmert sich nicht. Er stiehlt die Erde von seinen Kindern - und kümmert sich nicht. Seiner Vaeter Graeber und seiner Kinder Geburtsrecht sind vergessen. Er behandelt seine Mutter, die Erde und seinen Bruder, den Himmel, wie Dinge zum Kaufen und Pluendern, zum Verkaufen wie Schafe oder glaenzende Perlen. Sein Hunger wird die Erde verschlingen und nichts zurücklassen als eine Wueste. Ich weiss nicht - unsere Art ist anders als die Eure. Der Anblick eurer Staedte schmerzt die Augen des roten Mannes. Vielleicht, weil der rote Mann ein Wilder ist und nicht versteht. Es gibt keine Stille in den Staedten der Weissen. Keinen Ort, um das Entfalten der Blaetter im Frühling zu hoeren oder das Summen der Insekten. Aber vielleicht nur deshalb, weil ich ein Wilder bin und nicht verstehe. Das Geklappere scheint unsere Ohren nur zu beleidigen. Was gibt es schon im Leben, wenn man nicht den einsamen Schrei des Ziegenmelkervogels hoeren kann, oder das Gestreite der Froesche am Teich bei Nacht? Ich bin ein roter Mann und verstehe das nicht. Der Indianer mag das sanfte Geraeusch des Windes, der ueber eine Teichflaeche streicht - und den Geruch des Windes, gereinigt vom Mittagsregen oder schwer vom Duft der Kiefern. Die Luft ist kostbar für den roten Mann - denn alle Dinge teilen denselben Atem - das Tier, der Baum, der Mensch - sie alle teilen denselben Atem. Der weisse Mann scheint die Luft, die er atmet, nicht zu bemerken; wie ein Mann, der seit vielen Tagen stirbt, ist er abgestumpft gegen den Gestank. Aber wenn wir Euch unser Land verkaufen, duerft ihr nicht vergessen, dass die Luft uns kostbar ist - dass die Luft ihren Geist teilt mit all dem Leben, das sie enthaelt. Der Wind gab unseren Vaetern den ersten Atem und empfaengt ihren letzten. Und der Wind muss auch unseren Kindern den Lebensgeist geben. Und wenn wir Euch unser Land verkaufen, so muesst ihr es als besonderes und geweihtes schaetzen, als einen Ort, wo auch der weisse Mann spuert, dass der Wind suess duftet von den Wiesenblumen. Das Ansinnen, unser Land zu kaufen, werden wir bedenken, und wenn wir uns entschliessen anzunehmen, so nur unter einer Bedingung. Der weisse Mann muss die Tiere des Landes behandeln wie seine Brueder. Ich bin ein Wilder und verstehe es nicht anders. Ich habe tausend verrottende Bueffel gesehen, vom weissen Mann zurueckgelassen - erschossen aus einem vorrueberfahrenden Zug. Ich bin ein Wilder und kann nicht verstehen, wie das qualmende Eisenpferd wichtiger sein soll als der Bueffel, den wir nur toeten, um am Leben zu bleiben. Was ist der Mensch ohne die Tiere? Waeren alle Tiere fort, so stuerbe der Mensch an grosser Einsamkeit des Geistes. Was immer den Tieren geschieht - geschieht bald auch den Menschen.
Alle Dinge sind miteinander verbunden. Was die Erde befaellt, befaellt auch die Soehne der Erde. Ihr muesst Eure Kinder lehren, dass der Boden unter ihren Fuessen die Asche unserer Grossvaeter ist. Damit sie das Land achten, erzaehlt ihnen, dass die Erde erfuellt ist von den Seelen unserer Vorfahren. Lehrt Eure Kinder, was wir unsere Kinder lehren: Die Erde ist unsere Mutter. Was die Erde befaellt, befaellt auch die Soehne der Erde. Wenn Menschen auf die Erde spucken, bespeien sie sich selbst. Denn das wissen wir, die Erde gehoert nicht den Menschen, der Mensch gehoert zur Erde - das wissen wir. Alles ist miteinander verbunden, wie das Blut, das eine Familie vereint. Alles ist verbunden. Was die Erde befaellt, befaellt auch die Soehne der Erde. Der Mensch schuf nicht das Gewebe des Lebens, er ist darin nur eine Faser. Was immer er dem Gewebe antut, das tut ihr Euch selber an. Nein, Tag und Nacht koennen nicht zusammenleben. Unsere Toten leben fort in den suessen Fluessen der Erde, kehren wieder mit des Fruehlings leisem Schritt und es ist ihre Seele im Wind, der die Oberflaeche der Teiche kraeuselt. Das Ansinnen des weissen Mannes, unser Land zu kaufen, werden wir bedenken. Aber mein Volk fragt, was will der weisse Mann? Wie kann man den Himmel oder die Waerme der Erde kaufen - oder die Schnelligkeit der Antilope? Wie koennen wir Euch diese Dinge verkaufen - und wie koennt Ihr sie kaufen? Koennt ihr denn mit der Erde tun, was Ihr wollt - nur weil der rote Mann ein Stueck Papier unterzeichnet - und es dem weissen Mann gibt? Wenn wir nicht die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers besitzen - wie koennt Ihr sie von uns kaufen? Koennt Ihr die Büffel zurückkaufen, wenn der letzte getoetet ist? Wir werden Euer Angebot bedenken. Wir wissen, wenn wir nicht verkaufen, kommt wahrscheinlich der weisse Mann mit Waffen und nimmt sich unser Land. Aber wir sind Wilde. Der weisse Mann, vorrübergehend im Besitz der Macht, glaubt, er sei schon Gott - dem die Erde gehoert. Wie kann ein Mensch seine Mutter besitzen? Wir werden Euer Angebot, unser Land zu kaufen, bedenken, Tag und Nacht koennen nicht zusammenleben - wir werden Euer Angebot bedenken, in das Reservat zu gehen. Wir werden abseits und in Frieden leben. Es ist unwichtig, wo wir den Rest unserer Tage verbringen. Unsere Kinder sahen ihre Vaeter gedemuetigt und besiegt. Unsere Krieger wurden beschaemt. Nach Niederlagen verbringen sie ihre Tage muessig - vergiften ihre Koerper mit süssen Speisen und starkem Trunk. Es ist unwichtig, wo wir den Rest unserer Tage verbringen. Es sind nicht mehr viele. Noch wenige Stunden, ein paar Winter - und kein Kind der grossen Staemme, die einst in diesem Land lebten oder jetzt in kleinen Gruppen
durch die Waelder streifen, wird mehr uebrig sein, um an den Graebern eines Volkes zu trauern - das einst so stark und voller Hoffnung war wie das Eure. Aber warum soll ich trauern ueber den Untergang meines Volkes, Voelker bestehen aus Menschen - nichts anderem. Menschen kommen und gehen wie die Wellen im Meer. Selbst der weisse Mann, dessen Gott mit ihm wandelt und redet, wie Freund zu Freund,
kann der gemeinsamen Bestimmung nicht entgehen. Vielleicht sind wir doch - Brueder. Wir werden sehen. Eines wissen wir, was der weisse Mann vielleicht eines Tages erst entdeckt - unser Gott ist derselbe Gott. Ihr denkt vielleicht, dass Ihr ihn besitzt - so wie Ihr unser Land zu besitzen trachtet - aber das koennt Ihr nicht. Er ist der Gott der Menschen - gleichermassen der Roten und der Weissen. Dieses Land ist ihm wertvoll - und die Erde verletzen heisst ihren Schoepfer verachten. Auch die Weissen werden vergehen, eher vielleicht als alle anderen Staemme. Fahret fort, Euer Bett zu verseuchen, und eines Nachts werdet Ihr im eigenen Abfall ersticken. Aber in Eurem Untergang werdet Ihr hell strahlen - angefeuert von der Staerke des Gottes, der Euch in dieses Land brachte - und Euch bestimmte, ueber dieses Land und den roten Mann zu herrschen. Diese Bestimmung ist uns ein Raetsel. Wenn die Bueffel alle geschlachtet sind - die wilden Pferde gezaehmt - die heimlichen Winkel des Waldes, schwer vom Geruch vieler Menschen - und der Anblick reifer Huegel geschaendet von redenden Draehten - wo ist das Dickicht - fort, wo der Adler - fort, und was bedeutet es, Lebewohl zu sagen dem schnellen Pony und der Jagd: Das Ende des Lebens - und den Beginn des Ueberlebens. Gott gab Euch Herrschaft über die Tiere, die Waelder und den roten Mann, aus einem besonderen Grund - doch dieser Grund ist uns ein Raetsel. Vielleicht koennten wir es verstehen, wenn wir wuessten, wovon der weisse Mann trauumt - welche Hoffnungen er seinen Kindern an langen Winterabenden schildert - und welche Visionen er in ihre Vorstellungen brennt, so dass sie sich nach einem Morgen sehnen. Aber wir sind Wilde - die Traeume des weissen Mannes sind uns verborgen. Und weil sie uns verborgen sind, werden wir unsere eigenen Wege gehen. Denn vor allem schaetzen wir das Recht eines jeden Menschen, so zu leben, wie er selber es wuenscht - gleich wie verschieden von seinen Bruedern er ist. Das ist nicht viel, was uns verbindet. Wir werden Euer Angebot bedenken. Wenn wir zustimmen, so nur, um das Reservat zu sichern, das Ihr versprochen habt. Dort vielleicht koennen wir unsere kurzen Tage auf unsere Weise verbringen. Wenn der letzte rote Mann von dieser Erde gewichen ist und sein Gedaechtnis nur noch der Schatten einer Wolke über der Praerie, wird immer noch der Geist meiner Vaeter in diesen Waeldern lebendig sein. Denn sie liebten diese Erde, wie das Neugeborene den Herzschlag seiner Mutter. Wenn wir Euch unser Land verkaufen, liebt es, so wie wir es liebten, kuemmert Euch, so wie wir uns kuemmerten, behaltet die Erinnerung an das Land, so wie es ist, wenn ihr es nehmt. Und mit all Eurer Staerke, Eurem Geist, Eurem Herzen, erhaltet es für Eure Kinder und liebt es - so wie Gott uns alle liebt. Denn eines wissen wir - unser Gott ist derselbe Gott. Diese Erde ist ihm heilig. Selbst der weisse Mann kann der gemeinsamen Bestimmung nicht entgehen. Vielleicht sind wir doch - Brueder. Wir werden sehen."
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