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Dieser Tag begann, wie meistens mit einer Nacht. Doch diese Nacht war erfuellt von ... (Naja - was man sich so vorstellen kann - Auf alle Faelle war ich ganz schoen betruebt, als es ans Aufstehen ging - Es hat zwar auch schon vorher etwas gest..., aber das ist nicht dasselbe!) Also, mit anderen Worten, der Tag fing hervorragend an, doch leider musste nach dem Aufstehen wegen einer anstehenden (Da ist es schon wieder: Das Wort "stehen") Renovierung etwas gearbeitet werden, was ich eigentlich nicht so toll fand, da heute Sonntag und wegen der geschlossenen Geschaefte ausserdem mein freier Tag ist. Das ist schon nicht einfach, wenn die Partnerin immer nur einkaufen will, aber gluecklicherweise machen die meisten Geschaefte um 20.00 Uhr zu und dann kommt ja ganz bestimmt wieder eine Nacht! Ich freue mich jedenfalls auf die Naechste (Am Wochenende ist Sie zwar laenger, aber man kann nicht alles haben. In diesem Sinne zaehle ich die Stunden bis...
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Warum ich hier bin... |
May 4, 2008 11:19 am Mood: high, 677 Views | Laut Profil bin ich verheiratet und so soll es auch bleiben (so Gott und meine Frau will ...) Ich bin hier, weil ich gerne mit gleichgesinnten rede (chatte) oder Gedanken austausche. Auch gegen Freunschaften und Flirts habe ich nichts einzuwenden, solange gesetzte Grenzen (sicherlich von Paar zu Paar verschieden) respektiert bzw. nicht verletzt werden. Ich befolge hier mein Leitmotiv: WAS DU NICHT WILLST, DASS MAN DIR TU, DAS FUEGE AUCH KEINEM ANDEREN ZU... Da ich immer oefter von Chattern gefragt werde, warum ich als verheirateter Mann hier sei, kann ich nur das oben geschriebene erwidern: Dass ich Freunde suche, gern chatte und manchmal auch (innerhalb der mir gesetzten Grenzen) flirte... In Ermangelung eines zweiten Laptops kann ich nicht immer hier sein, da meine Frau ebenfalls viel im Internet surft (gute Kontaktmoeglichkeit zu ihrer Heimat: China) Fuer einige mag das so aussehen, dass ich aengstlich bin, doch das ist zum Einen Respekt vor ihren Beduerfnissen und zum Zweiten einfach finanziell bedingt. Sobald wir ueber ein zweites Notebook verfuegen (aber es gibt wichtigeres...), wird man (oder Frau) mich oefter begruessen koennen... Euer Lanjenshin | |
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Etwas durchwachsen... |
Jan 7, 2006 5:10 am Mood: enthusiastic, 443 Views | | Am Abend hatten uns die Nachbarn eingeladen. Das Essen waren vier Gaenge und Salat. Es hat uns gut geeschmeckt. Es gab Kuerbiscremesuppe, Lachs, Teufelsfisch und Lamm. Dazu noch irgendeinen (mit Essig und Oel) angemachten Salat. Die Hausdame sagte zwar etwas von Kopfsalat, aber das war es ganz bestimmt nicht. Danach gab es noch etwas zu trinken (gab es auch schon waehrend dem Essen) und etwas zu knabbern. Waehrenddessen wurden Erfahrungen ueber fremde Laender (hauptsaechlich China) ausgetauscht, bevor wir uns dann kurz vor Mitternacht entschlossen, die Gastgeber in Ruhe zu lassen. Der Morgen war einigermassen "durchwachsen" und dann kamen auch schon wieder die naechsten Besucher. Diesmal wurden wir besucht (aber von anderen). Es wurde zu Mittag gegessen und anschliessend noch ein wenig geredet. Es gab, wie bei Auslaenderinnen ueblich, eine Modenschau mit mehr oder weniger bekanntem. Wie dem auch sei: Ich habe gestern abend und heute mittag gut gegessen und bin jetzt inmitten von drei Frauen wie der sprichwoertliche "Hahn im Korb". Jetzt muss ich den Nachmittag noch etwas geniessen..., da bleibt mir leider keine Zeit mehr zum schreiben! | |
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| Der Berg |
Jul 18, 2008 9:02 am Mood: giddy, 33 Views | Wuerden alle Berge dieser Welt zusammengetragen und uebereinandergestellt Und waere zu Fuessen dieses Massivs ein riesengrosses Meer - ein breites und tief's
Stuerzte dann unter donnern und blitzen dieser Berg in dieses Meer: Das wird spritzen!
von Heinz Erhard | |
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| Als der Rock'n'Roll im Sterben lag |
Jun 28, 2008 1:12 pm Mood: handsome, 165 Views | Der 3. Februar 1959 war "der Tag, an dem die Musik starb". So sang der Folkmusiker Don McLean in seiner Nostalgie-Hymne "American Pie". Allerdings erst 1971. Die Zeitungen melden fuer jenen Tag lediglich den Absturz einer Privatmaschine in Clear Lake, Ohio, bei dem die Rockstars Buddy Holly, Ritchie Valens und Big Bopper ums Leben kommen. Vom Ende des Rock'n'Roll ist nicht die Rede. Erst Jahre spaeter erkennen die Rock-Historiker, dass Holly einer der wichtigsten Musiker der 50er Jahre gewesen ist - und dass sein frueher Tod mit 22 zum Niedergang des Rock'n'Roll beigetragen hat. Holly, unterschaetzt wegen seiner scheinbar naiven Liebeslieder ("Peggy Sue"), entzog sich als erster Rock'n'Roller dem Diktat der Plattenproduzenten, die normalerweise entscheiden, was und wie ihre Stars singen sollten. Holly schrieb sich seine Songs selbst, arbeitete meist mit einer eingespielten Band (den Crickets) und kontrollierte die Arrangements. Unbefangen griff er bei seinen Kompositionen auf alle moeglichen Musikrichtungen von Blues ueber Country bis Gospel zurueck, mischte die Einfluesse souveraen zum charakteristischen Holly-Sound mit harter Rhythmus-Gitarre und lieblichen Geigenklaengen. Der Tod Buddy Hollys war nur eines von vielen Ereignissen, die 1959 zum dunkelsten Jahr des Rock'n'Roll machten. Es war das erste Jahr ohne Elvis, er langweilte sich in Deutschland bei der Army, aber den schlimmsten Schlag erlitt der Rock'n'Roll durch den Payola-Skandal. Payola nannte man die Praktik der Schallplattengesellschaften, Discjockeys dafuer zu bezahlen, dass sie bestimmte Platten oefter spielten. Die Firmen hatten ein reiches Repertoire an Bestechungsmethoden. In der Fruezeit des Rock'n'Roll am beliebtesten, weil juristisch nicht anfechtbar, war das "credit"-System. Der Discjockey, der sich bereit erklaerte, in seinem Programm fuer einen Song zu werben, erhielt einen "song-credit": Er wurde formal als Texter oder Komponist an den Tantiemen beteiligt. Payola war gewiss keine saubere Angelegenheit, doch so alt wie der kommerzielle Rundfunk und so verbreitet, dass die Radiostationen ihren Discjockeys absichtlich Minimalgehaelter zahlten: Sie wussten, die Plattenfirmen wuerden zuschiessen. Als Ende 1959 Payola ploetzlich angeprangert wurde, stand dahinter denn auch nicht ein neu erwachtes Moralgefuehl. Es ging um geschaeftliche Interessen. Zwei Jahrzehnte hatte die "American Society of Composers, Authors and Publishers" (ASCAP) die Verwertung der Popmusik-Rechte beherrscht. 1940 gruendeten die Radiostationen ihre eigene Firma, Broadcast Music Corporation (BM . Weil ASCAP schwarze und Country-Musik vernachlaessigte, erwarb BMI die Rechte an den meisten Rhytm & Blues und Rock'n'Roll-Songs - und verdiente glaenzend daran, als das Rock'n'Roll-Fieber ausbrach. Das passte den ASCAP-Offiziellen nicht. Sie intrigierten solange, bis das Repraesentantenhaus in Washington einen Untersuchungsausschuss zum Thema Payola einsetzte. Das heimliche Ziel: Die wichtigsten Vermittler des Rock'n'Roll, die Discjockeys zu diskreditieren - und mit ihnen die ganze jugendverderbende Negermusik. Das gelang nach Plan. Allein die Ankuendigung von Hearings zum Thema Payola jagte den Radiogesellschaften eine solche Furcht ein, dass sie von ihren Discjockeys Unschuldserklaerungen verlangten: Wer nicht unterschrieb, er habe von Plattenfirmen kein Geld erhalten, wurde als nachgewiesenermassen korrupt gefeuert. Wer unterschrieb, durfte bleiben, wenn er alle verdaechtigen Einkommensquellen aufgab. Alan Freed, der beruehmteste und einflussreichste Rock'n'Roll-Promoter am Mikrofon, weigerte sich, irgend etwas zu unterschreiben. Er wollte nicht luegen. Einen groesseren Gefallen konnte er den Hexenjaegern des Rock'n'Roll nicht erweisen. Alan Freed, das war doch der erste, der die schwarze Dschungelmusik den weissen Kids unter der Tarnbezeichnung Rock'n'Roll verkauft hatte. Alan Freed, das war doch derjenige, der oeffentlich sagte, einige seiner besten Freunde seien Neger. Alan Freed, das war doch einer, der bestimmt nicht nur von der Pop-Industrie geschmiert wurde, sondern auch von Moskau. Freeds New Yorker Radiostation feuerte ihn. Im faelligen Prozess wegen "kommerzieller Bestechung" wurde Freed zu einer Strafe mit Bewaehrung verurteilt. Haerter traf ihn dann die Attacke des Finanzamts, das 1964 37000 Dollar Steuernachzahlung forderte. Das Geld bekamen die Beamten nie. Freed starb Anfang 1965. Da war der Rock'n'Roll, der 1959 am Ende schien, laengst wieder auferstanden. Und zwar in England, Liverpool.
aus: Die Stars des Rock'n'Roll (Stern Edition) | |
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| Die Bohnen in der Hand... |
Jun 14, 2008 2:46 pm Mood: impressed, 364 Views | ... Auf ihrem Sterbebett nimmt eine junge Frau ihrem Mann das Geloebnis ab, sichg nach ihrem Tod nie mit einer anderen einzulassen. "Wenn Du Dein Versprechen brichst, werde ich als Geist zurueckkommen und Dir keine Ruhe geben." - Der Mann haelt sich zunaechst daran, aber einige Monate nach ihrem Tode lernt er eine andere Frau kennen und verliebtr sich in sie. Bald darauf beginnt ein Geist ihm jede Nacht zu erscheinen und ihn des Bruchs seines Geloebnisses zu beschuldigen. Dass es sich um einen Geist handelt, steht fuer den Mann ausser Frage, da der Geist nicht nur ueber alles unterrichtet ist, was zwischen dem Mann und der neuen Frau taeglich vorgeht, sondern auch ueber die geheimsten Gedanken, Hottnungen und Gefuehle des Mannes Bescheid weiss. Da die Lage fuer ihn schliesslich unertraeglich wird, geht der Mann zu einem Zen-Meister und bittet ihn um Rat.
"Eure erste Frau wurde zum Geist und weiss alles, was Ihr tut", erklaerte der Meister. "Was immer Ihr tut oder sagt, was immer Ihr Eurer Geliebten gebt, sie weiss es. Sie muss ein sehr weiser Geist sein. Fuerwahr, Ihr solltet solch einen Geist bewundern. Wenn sie das naechste Mal erscheint, macht einen Handel mit ihr aus. Sagt ihr, dass sie so viel weiss, dass Ihr nichts vor ihr verbergen koennt, und dass Ihr Eure Verlobung brechen und ledig bleiben werdet, wenn sie Euch eine Frage beantworten kann." "Was ist das fuer eine Frage, die ich ihr stellen muss?" fragte der Mann. Der Meister erwiderte: "Nehmt eine gute Handvoll Bohnen und fragt sie nach der genauen Anzahl der Bohnen in Eurer Hand. Wenn sie es Euch nicht sagen kann, so werdet ihr wissen, dass sie nur eine Ausgeburt Eurer Phantasie ist, und sie wird Euch nicht laenger stoeren." Als der Geist der Frau in der naechsten Nacht erschien, schmeichelte der Mann ihr und sagte, dass sie alles wisse. "In der Tat", antwortete der Geist, "und ich weiss, dass du heute bei jenem Zen-Meister warst." "Und da du soviel weisst", forderte der Mann, "sag mir, wie viele Bohnen ich in meiner Hand halte." Da war kein Geist mehr, um diese Frage zu beantworten.
aus "Anleitung zum Ungluecklichsein" von Paul Watzlawick - Er zitiert aus dem Buch " The Subjugation of a Ghost" von Nancy Wilson Ross | |
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| Kinder und "Grosse"... |
Jun 10, 2008 10:41 am Mood: contemplative, 236 Views | Als Kind ... möchte man vieles haben und denkt: Wenn ich mal groß bin und Geld verdiene, dann kaufe ich mir alles, was Mami mir nicht kauft (zb. einen ganzen Berg Gummibärchen) Wenn Du dann (glücklicherweise) eine Arbeit gefunden hast, dann verblassen die kindlichen Wünsche von einst, da sich leise und unbemerkt viele verschiedene Sorgen in Dein Leben geschlichen haben: Du merkst, daß Gummibärchen dick machen und schlecht für die Zähne sind - Das hat Dich als Kind alles nicht interessiert - Jetzt interessieren Dich andere Sachen, weil Du groß bist
Als Kind ... träumst Du von vielen Sachen, die Du später (wenn Du groß bist) machst, weil Du noch zu klein bist (zb. machen, was Du willst) Wenn Du dann (glücklicherweise) eine Arbeit gefunden hast, dann verblassen die Wünsche von einst, da sich leise und unbemerkt viele verschiedene Sorgen in Dein Leben geschlichen haben: Du merkst, daß Du doch nicht machen kannst, was Du willst. Es gibt viele Leute (Polizei, Chef, Freunde, Anwälte usw.), die Dir sagen, was Du machen darfst - Als Kind haben das nur Deine Eltern getan und Du hast sie manchmal dafür gehaßt - Aber wen willst Du jetzt hassen, wo Du groß bist?
Als Kind ... möchtest Du jeden, den Du gut leiden kannst, gleich heiraten und die "großen Leute" lachen darüber Wenn Du dann (glücklicherweise) eine Arbeit gefunden hast und andere beeindrucken kannst, dann verblassen die kindlichen Wünsche von einst, da sich leise und unbemerkt viele verschiedene Sorgen in Dein Leben geschlichen haben: Du suchst Dir ganz genau aus, mit wem Du zusammenlebst und heiratest erst später - Du denkst sehr viel über Deine Gefühle nach, weil Du groß bist und das keiner für Dich macht
Als Kind ... träumst Du von großen Häusern im Grünen und einer Familie und willst sie haben, wenn Du mal groß bist Wenn Du dann (glücklicherweise) eine Arbeit gefunden hast und andere beeindrucken kannst, dann verblassen die kindlichen Wünsche von einst, da sich leise und unbemerkt viele verschiedene Sorgen in Dein Leben geschlichen haben: Du merkst, daß die meisten Häuser in der Stadt stehen und ziemlich teuer sind, daß Du sparen musst und nicht an eine Familie denken kannst, da es noch mehr zu tun gibt - Als Kind haben Papa und Mama alles gemacht, weil sie das waren, was Du jetzt bist: GROSS!
Als Kind ... hast Du viel Zeit alles zu träumen und zu wünschen und wenn Du etwas ganz doll möchtest, fragst Du Mama oder Papa und bist froh, daß das so ist und fühlst Dich ganz wohl, doch weil nichts bleibt, wie es war, musst Du Dein eigenes Geld verdienen Wenn Du dann (glücklicherweise) eine Arbeit gefunden hast und für Dich selbst sorgen kannst, dann verblassen die kindlichen Wünsche von einst, da sich leise und unbemerkt viele verschiedene Sorgen in Dein Leben geschlichen haben: Du merkst, daß entweder der Monat zu lang oder das Geld zu knapp ist und daß Du Sachen bezahlst, die Du als Kind nicht kanntest (Strom, Miete, Heizung usw.). Wenn die ehemaligen "Großen" (Deine Eltern) weder für Dich noch für sich sorgen können, "übernimmst" Du das, denn sie haben Dich groß gemacht - Als Kind hast Du von all' den Sorgen nichts mitgekriegt, weil zwischen Dir und dem Leben die Großen Leute waren. Jetzt sind die großen Leute weg und Du bist der "Große", der alles wissen und alles können muß! | |
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| ... und dann? |
Jun 7, 2008 12:42 pm Mood: worried, 261 Views | ... und dann beginnt Dein Leben ... und dann beginnt die Krippe ... und dann beginnt die Schule ... und dann beginnt das Studium ... und dann beginnt der Beruf ... und dann beginnt die Ehe ... und dann beginnt die Elternschaft ... und dann beginnen die Sorgen ... und dann beginnt die Rente ... und dann beginnt das Siechtum ... und dann beginnt die Ewigkeit
Amen
Dieser Ablauf wird so verlangt von der Allgemeinheit bzw. Gesellschaft. Daß das nicht immer so war und nicht immer so sein wird, sagt uns erstens die Geschichte und zweitens der besonders geheimnisumwitterte "demografische Faktor". Doch heutzutage ist die obengenannte Abfolge (noch) gültig und wer diesen Ablauf nicht vorzuweisen hat, wird sofort und erbarmungslos auf ein "Abstellgleis" gedrängt. Doch Vorsicht ist hier geboten, denn ein "Mittelmaß" sollte eingehalten werden: An Geburt, Krippe, Schule, Studium, Beruf, Ehe, Elternschaft, Rente, Siechtum und sogar die Ewigkeit werden Bedingungen geknüpft. So sollte die Geburt problemlos verlaufen und vor allem ein gesundes Kind das Leben beginnen. Krippe und Schule sollten "sozial hochwertig" sein (Was auch immer das bedeuten mag...). Der Beruf sollte "sicher" sein und zu einem Einkommen ohne staatliche Zuschüsse führen; außerdem sind je nach Region, Freundeskreis, Herkunft usw. bestimmte Berufe "up to date" und daher wünschenswert. Der Ehepartner sollte schon in die jeweilige Gesellschaft passen, also "standesgemäß" sein. Eine Elternschaft wird meist eher toleriert, wenn die Kinderzahl möglichst nicht höher als zwei ist (je nach finanzieller Situation auch mehr). Die Sorgen sollten nicht allzu groß sein, die Rente und das Siechtum nicht allzu lang sein, jedoch die Ewigkeit nicht allzu früh "besucht" werden.
Wenn das alles stimmt, dann ist die Allgemeinheit zufrieden, doch was passiert, wenn man einfach einmal "leben" möchte? | |
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| LANJENSHIN'S Lyrics... (2008/II) |
May 28, 2008 11:57 am Mood: smart, 213 Views | Lustiges Leben... (von Lanjenshin am 28.05.08 erdacht und niedergeschrieben)
Sei doch mal glücklich - denn es betrübt mich wenn Du nicht lachst und Freudensprünge machst!
Wir wollen doch nur Spaß und hinterher nur sagen: Das war's - Die Freude wurde uns gegeben, weil sie versüßt das ganze Leben
Man muß zwar manchmal weinen, doch danach laß' uns wieder lustig sein und aus vollem Halse lachen: Seht, soviel Spaß kann Leben machen | |
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| Die sieben tugendhaften Todsuenden... |
May 26, 2008 9:15 am Mood: adventurous, 234 Views | 1. Hoffahrt 2. Neid 3. Zorn 4. Traegheit 5. Geiz 6. Voellerei 7. Wollust
"...zwinge Dich mal, an diese Suenden nicht als Suenden, sondern als Tugenden zu denken..."
1. "Wenn ich hier Stolz zur Schau truege, wuerde mir das nicht uebelnehmen?" "Ja. Aber es wuerde gleichzeitig Deinen Wert auch denen klarmachen, die ihn kennen sollten und auf andere Weise vielleicht nie davon erfuehren. Stell' Dir vor, Du arbeitest hier in einer untergeordneten Position. Du hast eine Idee und machst einen guten und nutzbringenden Vorschlag. In jeder anderen Firma wuerde Dein naechster Vorgesetzter Dir die Idee stehlen und den Verdienst fuer sich einheimsen. Aber hier erwartet man von Dir, dass Du Deinen Stolz ueber diese Idee so laut werden laesst, dass die Ehre dafuer gerechterweise Dir zuteil wird."
2. "Das genau meine ich ja. Ohne Zweifel wird diese Haltung meinen naechsten Vorgesetzten und viele andere neidisch auf mich machen?" "Allerdings, das wird es. Der blasse Neid wird sie auffressen, bis sie mit einer Idee ankommen, die die Deine uebertrifft. Dann ist die Reihe wieder an Dir. Und auf diese Weise gelangen wir alle zu Wohlstand..."
3. "...was ist mit dem Zorn? Ganz bestimmt kann man den Zorn auf keinen Fall nutzbar machen" "Nicht? Dann stell' Dir vor, Deine grossartige Idee wird zur Ausfuehrung in die Haende eines Untergeordneten gelegt und der-durch Unfaehigkeit oder Nachlaessigkeit-verpfuscht sie auf's uebelste. Wie willst Du Dich gegen die Wiederholung eines solchen Missgeschicks schuetzen? Durch Zorn..., durch gewaltigen Zorn, der sich gegen den Schuldigen wendet und ihm eine Lektion erteilt, die er nicht vergisst. Wenn es sich herumspricht, dass Du jederzeit unbaendigen Zorn entwickeln kannst, dann wirst Du finden, dass man Deine Anordnungen mit unheimlichem Fleiss ausfuehrt. ..."
4. "Und ich nehme an, dass selbst Traegheit...nein, es tut mir leid, aber ich kann in der Traegheit keinen Vorteil fuers Geschaeft sehen" "Weil Du noch jung bist und wirklichkeitsfremd. Aber Traegheit in ihren verschiedensten Formen-die heimliche Kaffeepause, die verlaengerte Mittagszeit, das Einnicken am Schreibtisch, ja, und ein Dutzend anderer Variationen-ist das feinste Werkzeug, um den Verstand zu schaerfen. Sich nicht erwischen lassen, das ist der Trick. Die Rolle des hoeheren Angestellten ist nichts fuer den Kuli; sie gebuehrt demjenigen, der die immense Faehigkeit, seine Traegheit zu verheimlichen, am besten entwickelt hat."
"...und die anderen sogenannten Suenden sind ebenfalls die schoensten Tugenden, wenn Du sie ehrlich und verstaendig betrachtest"
5. "...Vom Geiz muss ich ja wohl kaum noch reden: Er ist die treibende Kraft hinter jedem Mann, der ueberhaupt 'was taugt."
6+7. "Und Voellerei und Fleischeslust sind heutzutage durchaus zu ihrem Recht gekommen...-Der Mann, ...der Versammlungen besucht oder Geschaeftsreisen unternimmt, ist in jeder Beziehung der Repraesentant der Firma. Wenn er es fertigbringt, die Konkurrenz unter den Tisch zu essen und zu trinken und sie auch im Bett zu uebertreffen, so gilt das Prestige, das er damit erlangt, der Firma und mit dem Prestige waechst das Geschaeft."
Auszug aus der gleichnamigen Erzaehlung von Stanley Ellin
...Na - wer moechte nicht in dieser Firma arbeiten? 
Euer LANJENSHIN | |
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