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Ein schoener Tag...
 
Dieser Tag begann, wie meistens mit einer Nacht. Doch diese Nacht war erfuellt von ... (Naja - was man sich so vorstellen kann - Auf alle Faelle war ich ganz schoen betruebt, als es ans Aufstehen ging - Es hat zwar auch schon vorher etwas gest..., aber das ist nicht dasselbe!) Also, mit anderen Worten, der Tag fing hervorragend an, doch leider musste nach dem Aufstehen wegen einer anstehenden (Da ist es schon wieder: Das Wort "stehen") Renovierung etwas gearbeitet werden, was ich eigentlich nicht so toll fand, da heute Sonntag und wegen der geschlossenen Geschaefte ausserdem mein freier Tag ist. Das ist schon nicht einfach, wenn die Partnerin immer nur einkaufen will, aber gluecklicherweise machen die meisten Geschaefte um 20.00 Uhr zu und dann kommt ja ganz bestimmt wieder eine Nacht! Ich freue mich jedenfalls auf die Naechste (Am Wochenende ist Sie zwar laenger, aber man kann nicht alles haben. In diesem Sinne zaehle ich die Stunden bis...
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Allein und himmlisch... (II. Das Treffen) Sep 12, 2009 6:43 am
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OK - Dann musste ich eben mit dieser ungewohnten Stimme reden, aber ich musste es nun mal, da ich nur auf diesem Wege dringend benötigte Antworten bekommen könnte.
Ich erfuhr, daß ich seit einiger Zeit bereits hier bin und daß mich angeblich ein weiterer Kollege aus einer Gefahrensituation gerettet hätte.
Er gab mir weiterhin zu verstehen, daß dieses Erretten nur einigen wenigen vorbehalten sei und er es sich nicht anmaßen wolle, die "Arbeit" von anderen zu verrichten.
Auf meine Frage nach der Umgebung erhielt ich allerdings nur ausweichende Antworten und mir wurde empfohlen, dies mit einem weiteren und höhergestellten Kollegen zu erörtern. Schließlich sei er ja auch erst vor Kurzem hier angekommen und wäre zunächst lediglich dafür verantwortlich, eventuelle Neuankömmlinge zu begrüssen.
Aufgrund meiner Neugier wurde ich jetzt woanders hin (anderer Raum? Es gibt keine Wände! - andere Ecke? Es gibt keine Begrenzungungen...) geführt. Mir fiel auf, daß hier mehrere Menschen (oder Wesen?) anwesend waren und hin und wieder an Musikinstrumenten, die entfernt an Harfen erinnerten, zupften.
Da hier anscheinend alles langsamer ablief, konnte ich hier weder Melodie noch Rhythmus erkennen - Alles war so ... friedlich: Nicht die kleinste hektische Bewegung war spürbar.
Ich wurde zu einer Art "Thron" geführt, worauf sich ein ähnlicher Mensch, wie der, der mich hergeführt hat, befand. Allerdings vermutete ich, daß dieser Mensch über einen höheren Rang und ein höheres Alter verfügte, denn irgendwie hatte ich den Eindruck, daß dieser Herr von harfespielenden Menschen von allem anderen abgeschirm wurde.
Nun erfuhr ich, daß sich hier alle versammelten bzw. eingesammelt wurden, die sich zuvor in Gefahrensituationen befanden und daß es sich bei demjenigen, der mich hierher gebracht hatte, um eine Art Himmelsbote handelte. Auf meine Frage nach dieser Örtlichkeit wurde mir vom Throninhaber erklärt, daß an diesem Ort, den man am Besten mit "Himmel" übersetzen könne, die physikalischen Gesetze nicht gelten und man sich hier frei bewegen könne, ohne an irgendwelche Grenzen wie Ecken oder Wände zu stossen. Weiterhin erfuhr ich, daß die gewohnten Ebenen nicht existieren und man sich in jeder gewünschten Höhe mühelos fortbewegen könne - Dies wäre am ehesten mit einem Schweben vergleichbar, aber weil hier keine physikalischen Gesetzmäßigkeiten Gültigkeit hätten, doch nicht so ohne weiteres gleich zu setzen... Eben nur "ähnlich"!
Man gab mir zu verstehen, daß mit der "Errettung" aus der mir widerfahrenen Gefahrensituation, die ich kaum überlebt hätte, mein irdisches Leben zuende sei und ich nun die Ewigkeit hier verbringen müsse.
Dieses Schicksal zermürbte mich sehr und ich begann, den Unfall nochmal im Gedächtnis zu rekonstruieren (soweit es meine Erinnerung noch zuließ). Ich hoffte, im Laufe meiner Anwesenheit, wenn ich aufmerksam wäre und gezielt fragen würde, die restlichen Hinweise, die mit diesem Unfall zusammenhingen und an die ich mich nicht mehr erinnern konnte, zusammentragen zu können, da ich mich nicht mit dem soeben gehörten Schicksal zufrieden geben konnte und von einem Irrtum überzeugt war... FORTSETZUNG SIEHE III. Die Recherche>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
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Allein und himmlisch... (I. Wo bin ich?) Sep 11, 2009 3:00 pm
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Ich weiß nicht, wie ich hierher komme - und ich bin noch etwas benommen, da ich gerade aufgewacht bin. Ich schaue mich um und kann mich trotzdem nicht orientieren, da ich weder Wände noch Boden oder Decke sehe. Daraus schließe ich, daß ich wohl im Freien "übernachtet" habe, jedoch kann ich mir nicht vorstellen, in welcher Gegend das sein soll, da ich keine Anhaltspunkte ausmache, die irgendwas wie Landschaft erkennen ließen.
Besser jetzt erstmal nicht darüber nachdenken, sondern erst versuchen, richtig wach zu werden. Ich vermute, daß mich irgend jemand hierhergebracht hat und hoffe insgeheim, daß dieser "Jemand" früher oder später hier aufkreuzen würde und mir dann einiges zu erzählen hätte.
Inzwischen war jegliche Müdigkeit aus meinen Adern verschwunden und ich richtete mich zunächst auf, um mich zu dehnen und "fit" zu werden.
Als ich mich also langsam aufrichtete, blickte ich voller Verwunderung auf meine Füße: Ich stand auf... - nichts! Wie war das möglich? Mein Schulwissen flüsterte mir ein, daß dies unmöglich sein könne und das alles, was steht, -auf- irgendetwas steht? Aber hier war gar nichts - Ich stand aufrecht und hing doch auch irgedwie, wobei ich kein typisches Schmerzgefühl (zb. Zerrungen, wenn ich wirklich hängen würde). Auf alle Fälle konnte ich ein "Fliegen" ausschließen, da ich nichts an mir feststellen konnte, was einen Flug oder auch ein Schweben rechtfertigen könnte. Außerdem fühlte ich einen Druck in den Beinen, der darauf hindeutete, daß ich stand. Ich konnte nur nicht erkennen, worauf.
Da kam auch endlich jemand auf mich zu, der allem Anschein nach zu urteilen, ein "Einheimischer" zu sein schien, obwohl ich nicht sagen konnte, woran ich dieses Gefühl festmache geschweige denn wüsste, warum ich mich für nicht heimisch halte.
Diese Überlegungen sind ja jetzt nachrangig, da mein Gegenüber wahrscheinlich viel zur Aufklärung meiner Situation beitragen würde...

Während ich mich so auf unser Treffen vorbereitete, fiel mir auf, daß dieser Jemand irgendwie auf der gleichen Ebene herumzulaufen schien, obwohl nirgends ein Hinweis auf irgendeinen "Boden" auszumachen war. Naja, dachte ich mir, er wird diese Situation schon aufklären können. Ich konnte allerdings bemerken, daß die Bewegungen, wie dieser Jemand auf mich zu kam, ziemlich langsam von statten gingen: Fast wie Zeitlupe!
Auch gut - dann hatte ich wenigstens noch Zeit, meine Gedanken zu ordnen und mir zu Fragen zu überlegen, worauf ich gerne Antworten hätte...

Nach einer längeren Zeitspanne, die ich allerdings ebenfalls nicht benennen konnte, war unsere Distanz soweit zusammengeschmolzen, daß ich ein Gespräch beginnen hätte können. Ich hatte bereits die Fragen im Kopf vorformuliert und begann gerade damit, meinen Mund zu öffnen und die vorformulierten Fragen aussprechen zu wollen. Mit welcher Überraschung musste ich doch feststellen, daß sich meine, für mich gewohnte, Stimme so ungewöhnlich anhörte: Irgedwie war meine Stimme dunkler und leiser geworden. Oder lag das an der Umgebung? Verdammt! Ich war hier und ich wusste gar nichts, was um mich herum war.
...FORTSETZUNG SIEHE II. Das Treffen>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
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Verpasste Chancen... Sep 5, 2008 8:41 am
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Das ist jedem von uns schon mal passiert: Dass man irgeneine Chance hatte und einfach nicht wahrgenommen hat, weil man sie nicht erkannt hat oder noch nicht „reif“ war, um diese zu verfolgen. So hat eben jeder etwas zu bedauern und niemand kann sich rühmen, alles zu jeder Zeit richtig gemacht zu haben. Aber das soll ja nicht bedeuten, daß jede Chance auch automatisch nur auf „den rechten Weg“ führt.
Im Gegenteil: Es gibt viel Gelegenheiten, in denen sich Dir Chancen „zum Straucheln“ ergeben.

Wenn ich mich manchmal dabei ertappen sollte, wie ich darüber nachgrübele, wo ich mich hätte anders verhalten sollen, führe ich mir am Besten auch vor Augen, was hätte passieren können und ich kann nicht sagen, ob die verpasste Gelegenheit sich nicht vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt als ein „Irrweg“ entpuppt hätte. Daher bringt es nicht allzu viel, irgendetwas hinterher zu trauern, sondern man jede Entwicklung als Kompromiß betrachten und als gegeben hinnehmen sollte.
Schon die "allwissende Muellhalde" in dem TV-Puppenspiel "Die Fraggles" aus den 70er/80er Jahren tat in einer Folge den hoechst bemerkenswerten Ausspruch: "Weine nicht ueber verschuettete Milch!"
Denn, wie zu Anfang erwähnt, passiert das jedem und sogar ganzen Wirtschaftszweigen und Nationen: Als Beispiel sei nur der effiziente Wankelmotor genannt, der in Deutschland erfunden, aber hierzulande keine wirtschaftliche Zukunft hatte und stattdessen in Japan wie der sprichwoertliche "Phoenix aus der Asche" auferstand.
Oder Konrad Zuse mit seinem „Rechenmonstrum“, der wahrscheinlich nach einer Weiterentwicklung in heimischen Gefilden die Erfolgsstory von Microsoft und Apple bzw. des ganzen Silicon Valley nicht ermöglicht hätte usw.
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Was wird eingespart? Sep 5, 2008 8:35 am
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Bevor gespart wird, sollte man wissen, was zu sparen ist!

Wenn wir zum Einkaufen ins Centro nach Oberhausen fahren (das sin etwa 110 km von Bergheim aus), dann stelle ich mir manchmal die Frage, ob andere Einkaufsmöglichkeiten nicht besser zu erreichen sind.
Ich muß nach einer ersten Überlegung immer sagen: „Ja, aber...“!
Und dieses „aber“ ist es wahrscheinlich, was das Leben ausmacht: Daß der Mensch alles daransetzt, um unvernünfig zu sein (siehe mein Blog "Was kann man von einem Menschen erwarten").
Nach längerem Nachdenken fällt mir immer ein, daß ja gespart werden solle. Noch intensiveres Nachdenken fördert dann folgende Überlegungen zutage:
Wenn ich zu Fuß unterwegs wäre, würde ich zwar Benzin sparen (für 110 km brauch ich zu heutigen Preisen etwa 13 Euro und etwa 60 Minuten), allerdings wäre ich dann mindestens 2 Tage unterwegs, was eine Übernachtung (ca. 30 Euro) erforderlich machen würde. Außerdem ist mit einer höheren Verpflegung zu rechnen, daß ich bei Kräften, gesund und frisch am Ziel ankomme (vosichtig geschätzt, etwa 15 Euro fürs Essen - duschen ist im Zimmerpreis enthalten, Krankenversicherung hab ich sowieso und Praxisgebühr hab ich in diesem Quartal bereits bezahlt,- hahaha). Darüberhinaus brauche ich mindestens einen Tag Urlaub (Wenn ich donnerstags, nach Feierabend, losgehe, kann ich samstags in aller Ruhe einkaufen!), hätte ich nichts gespart, sondern mindestens 32 Euro mehr „verbraucht“. Für den Rückweg auch noch 32 wären 64 Euro. Wenn wir dann (weil meine Frau mit will) zu zweit unterwegs sind, verbrauchen wir sogar 128 Euro mehr!
Wenn ich stattdessen mit dem Fahrrad fahre, ist das zwar in einem Tag zu schaffen, aber zum Einkaufen käme ich erst am nächsten Tag (nach einer Stärkung und ein wenig Schlaf, was mit etwa 30 – 50 Euro zu Buche schlägt). Auch hier hätte ich gegenüber dem KFZ mindestens 17 Euro mehr ausgegeben. Für den Rückweg auch noch 17 wären 34 Euro. Wenn wir dann (weil meine Frau mit will) zu zweit unterwegs sind, verbrauchen wir immerhin noch 68 Euro mehr!
Aber bei Benutzung des ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr, Busse & Bahnen) würde ich nur 20,50 Euro für die enfache Strecke bezahlen und wäre etw 100 Minuten unterwegs, müsste allerdings einen Fußweg in Kauf nehmen. Demzufolge würde ich hier nur 7,50 Euro bzw. zusammen mit der Rückfahrt 15 Euro mehr ausgeben. Wenn wir dann (weil meine Frau mit will) zu zweit unterwegs sind, verbrauchen wir immerhin noch 30 Euro mehr!
Allerdings ist das wahrscheinlich nicht im Sinne des sogenannten Zeitgeistes, da es hier nur um Geld geht und die Ausbeutung der Energiereserven unberücksichtigt bleibt.
Also nochmal:
Wenn ich diesen Weg mit dem KFZ zurücklege, benötige ich etwa 8 Liter Super. Wenn ich den Weg zu Fuß zurücklege, benötige ich zwar Energie, die in Form von Nahrung zugeführt wird, allerdings kommt die ständige Bewegung meinem Körper auch wieder zugute, indem ich fitter werde. Also kann man hier den Energiehaushalt als ausgeglichen betrachten, wenn man die verstärkte Abnutzung der Kleidung vernachlässigt! Wenn ich den Weg mit dem Fahrrad zurücklege, sieht die Energiebilanz besser aus, wie als Fußgänger, da hier andere Bewegungen hinzukommen und damit mehr Muskelgruppen beansprucht werden.Wenn ich den ÖPNV bevorzuge, käme ich ausgeruht an, könnte andere Tätigkeiten während der Fahrt erledigen und hätte somit keinen Zeitverlust
Außerdem unterstütze ich mit dem „Zu-Fuß-gehen“, dem „Radfahren“ und der ÖPNV-Benutzung die heimische Wirtschaft nachhaltig, wenn ich verstärkt Nahrung aufnehme bzw. übernachte oder „wichtige“ Aktivitäten verrichte, wohingegen ich mit dem KFZ „nur“ tanke und evtl. einen Snack mitnehme (Allerdings ist bei der Endlichkeit von fossilen Brennstoffen jeder Verbrauch zuviel!).
Dadurch wird ersichtlich, daß man beim Sparen in unterschiedlichen Bereichen zu unterschiedlichen Ergebnissen kommt und man sich schon darüber im Klaren sein sollt, was zu sparen ist.
Aber auch das „Energiesparen“ selbst hat mehrere „Gesichter“:
Es käme bestimmt kaum jemand auf die Idee, Strom zu sparen, wenn eine Solaranlage im Haus arbeitet. Wärmepumpe und KWK erhöhen zwar die Effizenz der eingesetzten Energie und hier wäre auch das Thema des Energiesparens nicht so brisant wie bei einer „normalen“ Heizung.

Beim KFZ sieht die Sache schon anders aus, denn egal auf welchen Energieträger wir zurückgreifen: Hier wird (außer man hat ein Solaranlage auf dem Dach) in jedem Fall etwas verbraucht, das der Umwelt bzw. der Menschheit entzogen wird (entweder saubere Luft durch die elektrische Gewinnung von Wasserstoff oder der Erzeugung von Strom, Rohstoffe bei Benzin, Öl und Gas, Anbaufläche und damit Nahrung bei Raps, Ethanol usw.) und nicht mehr zur Verfügung steht.
Hier sollte unbedingt (egal welche) Energie und damit an der Kilometerleistung gespart und öfters einmal auf den ÖPNV, das Rad oder „Schuster‘s Rappen“ umgestiegen werden
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Als der Rock Jun 28, 2008 1:12 pm
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Der 3. Februar 1959 war "der Tag, an dem die Musik starb". So sang der Folkmusiker Don McLean in seiner Nostalgie-Hymne "American Pie". Allerdings erst 1971. Die Zeitungen melden für jenen Tag lediglich den Absturz einer Privatmaschine in Clear Lake, Ohio, bei dem die Rockstars Buddy Holly, Ritchie Valens und Big Bopper ums Leben kommen. Vom Ende des Rock'n'Roll ist nicht die Rede. Erst Jahre später erkennen die Rock-Historiker, daß Holly einer der wichtigsten Musiker der 50er Jahre gewesen ist - und daß sein früher Tod mit 22 zum Niedergang des Rock'n'Roll beigetragen hat.
Holly, unterschätzt wegen seiner scheinbar naiven Liebeslieder ("Peggy Sue"), entzog sich als erster Rock'n'Roller dem Diktat der Plattenproduzenten, die normalerweise entscheiden, was und wie ihre Stars singen sollten. Holly schrieb sich seine Songs selbst, arbeitete meist mit einer eingespielten Band (den Crickets) und kontrollierte die Arrangements. Unbefangen griff er bei seinen Kompositionen auf alle möglichen Musikrichtungen von Blues über Country bis Gospel zurück, mischte die Einflüsse souverän zum charakteristischen Holly-Sound mit harter Rhythmus-Gitarre und lieblichen Geigenklängen.
Der Tod Buddy Hollys war nur eines von vielen Ereignissen, die 1959 zum dunkelsten Jahr des Rock'n'Roll machten. Es war das erste Jahr ohne Elvis, er langweilte sich in Deutschland bei der Army, aber den schlimmsten Schlag erlitt der Rock'n'Roll durch den Payola-Skandal. Payola nannte man die Praktik der Schallplattengesellschaften, Discjockeys dafür zu bezahlen, daß sie bestimmte Platten öfter spielten. Die Firmen hatten ein reiches Repertoire an Bestechungsmethoden. In der Frühzeit des Rock'n'Roll am beliebtesten, weil juristisch nicht anfechtbar, war das "credit"-System. Der Discjockey, der sich bereit erklärte, in seinem Programm für einen Song zu werben, erhielt einen "song-credit": Er wurde formal als Texter oder Komponist an den Tantiemen beteiligt.
Payola war gewiss keine saubere Angelegenheit, doch so alt wie der kommerzielle Rundfunk und so verbreitet, dass die Radiostationen ihren Discjockeys absichtlich Minimalgehälter zahlten: Sie wussten, die Plattenfirmen würden zuschießen. Als Ende 1959 Payola plötzlich angeprangert wurde, stand dahinter denn auch nicht ein neu erwachtes Moralgefühl. Es ging um geschäftliche Interessen.
Zwei Jahrzehnte hatte die "American Society of Composers, Authors and Publishers" (ASCAP) die Verwertung der Popmusik-Rechte beherrscht. 1940 gründeten die Radiostationen ihre eigene Firma, Broadcast Music Corporation ( BMI ). Weil ASCAP schwarze und Country-Musik vernachlässigte, erwarb BMI die Rechte an den meisten Rhytm & Blues und Rock'n'Roll-Songs - und verdiente glänzend daran, als das Rock'n'Roll-Fieber ausbrach. Das passte den ASCAP-Offiziellen nicht. Sie intrigierten solange, bis das Repräsentantenhaus in Washington einen Untersuchungsausschuß zum Thema Payola einsetzte. Das heimliche Ziel: Die wichtigsten Vermittler des Rock'n'Roll, die Discjockeys, zu diskreditieren - und mit ihnen die ganze "jugendverderbende Negermusik".
Das gelang nach Plan. Allein die Ankündigung von Hearings zum Thema Payola jagte den Radiogesellschaften eine solche Furcht ein, dass sie von ihren Discjockeys Unschuldserklärungen verlangten: Wer nicht unterschrieb, er habe von Plattenfirmen kein Geld erhalten, wurde als nachgewiesenermaßen korrupt gefeuert. Wer unterschrieb, durfte bleiben, wenn er alle verdächtigen Einkommensquellen aufgab. Alan Freed, der berühmteste und einflußreichste Rock'n'Roll-Promoter am Mikrofon, weigerte sich, irgend etwas zu unterschreiben. Er wollte nicht lügen. Einen größeren Gefallen konnte er den Hexenjägern des Rock'n'Roll nicht erweisen. Alan Freed, das war doch der erste, der die schwarze "Dschungelmusik" den weissen Kids unter der Tarnbezeichnung Rock'n'Roll verkauft hatte. Alan Freed, das war doch derjenige, der öffentlich sagte, einige seiner besten Freunde seien Neger. Alan Freed, das war doch einer, der bestimmt nicht nur von der Pop-Industrie geschmiert wurde, sondern auch von Moskau.
Freeds New Yorker Radiostation feuerte ihn. Im fälligen Prozess wegen "kommerzieller Bestechung" wurde Freed zu einer Strafe mit Bewährung verurteilt. Härter traf ihn dann die Attacke des Finanzamts, das 1964 37000 Dollar Steuernachzahlung forderte. Das Geld bekamen die Beamten nie. Freed starb Anfang 1965. Da war der Rock'n'Roll, der 1959 am Ende schien, längst wieder auferstanden.
Und zwar in England, Liverpool.

aus: Die Stars des Rock'n'Roll (Stern Edition)
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LANJENSHIN'S Lyrics... (2001/VII) May 24, 2008 9:41 am
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Liebesgrüße
(von Lanjenshin am 14.08.01 erdacht und niedergeschrieben)

Oh! Du meine Süße
Ich wünsch‘ Dir die besten Grüße
von meinem Herzen:

Für Dich erglüh’n in mir viele Kerzen –
- Und meine Liebe
wird niemals trübe!
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LANJENSHIN'S Lyrics... (1996/II) May 21, 2008 1:56 pm
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In einem Café
(von Lanjenshin am 28.01.96 erdacht und niedergeschrieben)
gewidmet ist dieses Gedicht einer Frau , die ich am 05.12.95 in einem Café kennenlernte

In einem Café namens Aktuell
verfiel ich Dir recht schnell.
Deine Schönheit und Dein Charme
machten mir das Herz ganz warm,
auch Unterhaltungen mit Dir
wecken Gefühle in mir.

Du hast mich gefangen
und verzaubert mit Deinem Angesicht
das so wunderschön und rein.
Ich habe nur noch ein Verlangen:
Dir für immer nah zu sein -
darum: Bitte verlaß mich nicht!

Alles verliert für mich an Sinn,
wenn ich nicht bei Dir bin -
d'rum nerv' ich Dich von Zeit zu Zeit
und frage nach 'nem weit'ren Date:
Ich bin immer für Dich bereit,
denn das letzte ist schon Vergangenheit
und die Sehnsucht lässt mir keine Ruh'
Alles was mir fehlt, bist Du!

Doch Du erklärst mir allzu oft:
"Ich hab' nur selten Zeit".
Ich wünschte mir doch allzusehr:
Das Leben wär' für Dich nur halb so schwer
und hab' immer auf ein Rendezvous gehofft:
Ich hätte mich doch so gefreut!

Verständnis zeig' ich für die knappe Zeit,
die Dir nach Arbeit und Erziehung bleibt -
doch gern stünd' ich Dir auch dann zur Seit'
als "perfekter" Haus - Mann
der bei vielem Dir auch helfen kann:
Denn vieles schafft man leichter zu zweit!

Gern wär' ich Dir Kumpel, Freund und mehr,
doch Unterschiede im Glauben mißfallen Dir zu sehr:
Du bist katholisch und ich nicht,
doch dies sollte uns nicht stören -
denn wir steh'n doch alle unter Christus' Licht!
Außerdem: Ich wünsch mir - ich kann’s beschwören:
Laß' mich zu Dir gehören!

Nettes Gedicht, nicht? - Doch leider ist die zugrunde liegende Geschichte bereits "Geschichte"...
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LANJENSHIN'S Lyrics... (2001/I) May 21, 2008 12:03 pm
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Sehen
(von Lanjenshin am 12.09.01 erdacht und niedergeschrieben)

Ich sah
Was geschah

Und sprach -
Welche Schmach:

Ich hab’s geseh’n -
Es ist gescheh‘n
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LANJENSHIN'S Lyrics... (1999/II) May 21, 2008 11:41 am
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Erdenbürger
(von Lanjenshin am 17.03.99 erdacht und niedergeschrieben)

Ich tu's allen Menschen kund'
die da leben auf dem Erdenrund -

Meine Stimme schallt mit Donnerhall:
Auch ich bewohne diesen Erdenball!
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LANJENSHIN'S Lyrics... (1999/I) May 21, 2008 11:36 am
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Jeder fragt warum
(von Lanjenshin am 09.02.99 erdacht und niedergeschrieben)

Du kommst früh oder spät zur Welt -
und die Hebamme fragt: WARUM?

Du lernst früh oder spät laufen -
und der Nachbar fragt: WARUM?

Du wächst auf und brauchst neue Kleider -
und die Mutter fragt: WARUM?

Du kommst früh oder spät zur Schule -
und der Lehrer fragt: WARUM?

Du verlässt das Elternhaus -
und die Eltern fragen: WARUM?

Du erlernst den Beruf -
und der Chef fragt: WARUM?

Du wirst verhaftet -
und der Richter fragt: WARUM?

Du ermordest jemanden -
und die Geschworenen fragen: WARUM?

Du heiratest -
und Deine Frau fragt: WARUM?

Du lässt ein Kind taufen -
und der Pfarrer fragt: WARUM?

Deine Frau stirbt -
und Du fragst: WARUM?

Du stirbst -
und keiner fragt: WARUM?
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