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Das Gefühl der Hilflosigkeit
Jana66
1/18/2008 1:13 am

Last Read:
6/18/2008 2:09 am

Ich habe in letzter Zeit sehr oft das Gefühl der Hilflosigkeit. In meinem Bekanntenkreis, Freundeskreis und hier in meinem Umkreis ist einiges los und viel passiert....es sind Menschen dabei die mir sehr wichtig sind und mir viel bedeuten.....und denen es nicht gut geht.
Ich möchte einfach nur helfen...für diese Menschen da sein...ihnen von meiner Kraf geben damit sie die nötige Kraft haben alles durchzustehen. Ist dieses Gefühl so falsch???
Ihnen einfach zuhören...für sie da zu sein.....sie zu trösten...sie in den Arm zu nehmen und einfach nur festzuhalten....ihnen zu sagen...es geht wieder weiter und alles wird wieder gut.
Ich habe wegen meinen Job einige Ausbildungen gemacht....wo ich gedacht habe...das würde mir dabei helfen. Aber wenn man einen Menschen persönlich kennt, einen Menschen besonders mag und der einem sehr wichtig ist...ist es schwer, die Ausbildungen umzusetzen. Es spielen einfach andere Gefühle eine Rolle.
In meiner Umgebung hier ist in letzter Zeit einiges passiert, wo ich versagt habe.....wo ich einfach da stand und mir die Worte fehlten....wo ich total neben mir stand weil mich da ein Gefühl überrannte das ich nicht kenne oder kannte.
Ich dachte immer ich schaffe das und mir könnte das nichts anhaben, ich sei stark.....und so schnell wirft mich nichts aus den Bahnen....aber es scheint so als habe ich falsch gedacht.Ein seltsames Gefühl der Hilfslosigkeit...einfach keine Worte finden....einfach nicht zu wissen....was mit einem selber passiert wenn man in einer solchen Situation kommt. War in letzter Zeit sehr oft bei Todesfällen dabei....eben durch meinen Job, den ich auch ehrenamtlich mache....Menschen die verunglückt sind, die man sehr gut kennt, deren Eltern man kennt und mit denen man sehr oft zu tun hatte. Dann steht man da...möchte helfen und kann nicht....geht nicht....findet keine Worte und man weiß nicht...was richtig oder falsch ist....hilflos!!!!
Und so geht es mir öfter auch bei Freunden..die auf mich zukommen und sich mir anvertrauen.Das GEfühl...ist es richtig was ich sage oder tue...verletzte ich den anderen nicht....oder was erwarten die anderen von mir....???
Vielleicht zeigt mir auch mein Körper...das ich nicht immer stark sein kann....aber ich bin halt ein Mensch der hintern den Menschen voll steht, die er ins Herz geschlossen hat.

Wünsche allen einen guten Start ins Wochenende...viele nette und liebe Menschen um euch herum...viele schöne und glückliche Momente..die euch Freude und Zufriedenheit schenken...die euch das Gefühl geben geliebt zu werden....und viel Sonne im Herzen.....und all denen den es zur Zeit nciht gut geht...viel Kraft, Zuversicht,viel Hoffnung und Trost

es grüßt euch
Jana
_Benno
72 posts 

1/18/2008 7:13 am

Hallo Jana,
deine Worte sind mir sehr zu Herzen gegangen und ich kann mir gut vorstellen, wie du dich fühlst. Es ist eine sehr starke seelische Belastung für dich, wenn du im Einsatz bist und vielen Verunglückten nicht mehr helfen kannst. Auch ich habe einige Kameraden verloren, denen ich leider auch nicht mehr helfen konnte.
Es gibt halt viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir als Menschen nicht begreifen und auch nicht ändern können. Deshalb möchte ich dir gerne einen Teil meiner Kraft aus meinem Herzen zu dir in den schönen Bayrischen Wald schicken.
Ich wünsche dir ebenfalls ein erholsames Wochenende, ohne Stress und Einsätze.
Mit vielen Grüßen
Benno

Inge4
130 posts 

1/18/2008 9:56 am

Jana, meine Liebe, danke, dass du es geschrieben hast. es gibt Momente, wo man nur schweigend da sein kann, diese Hilflosigkeit ist ein schreckliches Gefühl, man möchte den anderen helfen, und es gibt manchmal keine Möglichkeit, um es nicht noch schwieriger für sie zu machen, und das macht einen fertig. Du hast manchmal mit den Sterbenden und ihren Familien zu tun, ich mit Kindern, die mir was anvertrauen, die versuchen so um Hilfe zu rufen, manchmal werden sie missbraucht, oft sind ihre Probleme größer auch für einen Erwachsenen, und manchmal kann man nicht helfen, denn die blöden Vorschrifte keine Möglichkeit geben, Elternrechte, für die, die nie Eltern sein konnten, so was bleibt in einem. Du bist aber so eine, dass deine Anwesenheit, deine Nähe auch den Anderen hilft, wenn auch nicht mehr zu tun ist. Und von deiner Stärke kannst auch den anderen geben, wenn du nur da bist, manchmal ist es sehr viel.

die

Inge4
130 posts 

1/18/2008 9:59 am

Jana, ich wünsche dir, dass du auch immer so stark bleibst, wie du bist, und den Menschen so viel Hoffnung und Geborgenheit gibst, wie du ihnen immer gegeben hast. Kopf Hoch, manchmal kann man nicht anders, auch wenn es so schrecklich weh tut.
mit lieben Grüßen
Ania (Inge4)

die

Ines03050
108 posts

1/19/2008 11:07 am

liebe Jana,

Versuche niemals, alles zu verstehen -
manches wird nie recht viel Sinn machen.
Sträube Dich niemals, Deine Gefühle zu zeigen -
wenn Du glücklich bist, zeige es!
Wenn Du es nicht bist, finde Dich damit ab!
Scheue Dich niemals davor, etwas zu verbessern -
die Ergebnisse könnten Dich überraschen.
Lade Dir niemals die Last der Welt
auf Deine Schultern.
Lass Dich niemals von der Zukunft einschüchtern -
lebe einen Tag nach dem anderen.
Fühle Dich niemals der Vergangenheit schuldig -
was geschehen ist, ist nicht mehr zu ändern.
Lerne von den Fehlern, die Du gemacht hast.
Fühle Dich niemals allein,
es gibt immer jemanden, der für Dich da ist
und an den Du Dich wenden kannst.
Vergiss niemals, das alles,
was Du Dir nur vorstellen kannst,
auch erreichbar ist.
Stell Dir das vor!
Es ist nicht so schwer, wie es aussieht.
Höre niemals auf zu lieben.
Höre niemals auf zu glauben.
Höre niemals auf zu träumen!

in diesem Sinne liebe Jana .......viel Kraft und Liebe in deinem Leben

liebe Grüße von Ines

kalll1000
9 posts 

1/23/2008 9:02 am

janchen .....tag nach dem andre geht das leben ..und dunkel kann nicht immer sein ..weil den licht kommt beim sunen strahlung ..das bringt den gefuehl das alles wird schoen sein .. und was heute nicht sichtbar kann morgen klar viele liebe gruesse , kalll

lanjenshin
30 posts 

5/24/2008 9:19 am

Das Leben im Allgemeinen
ist 'mal zum Lachen, 'mal zum Weinen:
Darum hab' ich mir gedacht,
dass man, wenn man lachen will, mit beiden Augen lacht -
und wenn das and're weinen will, wird's einfach zugemacht!

Das ist leider nicht von mir, sondern ein alter Schlager ...
... aber ich finde, die Aussage passt ...

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