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| Erderwärmung durch Menschenhand - ein Mythos, Teil 4 |
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2/28/2008 1:52 am
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Folgendes war "3Sat" zu entnehmen:
Jan Veizer, Professor in Bochum und einer der renommiertesten Geologen, die sich mit dem Erdklima beschäftigen, behauptet, es sei heute zweifelhafter denn je, dass Kohlendioxid ein Klimakiller ist. Seine einfache Aussage: Es wird nicht wärmer, weil mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre ist, sondern es gibt mehr Kohlendioxid, weil es wärmer wird. Den Beweis dafür findet er angeblich in Fossilien, aus denen er das urzeitliche Kohlendioxid löst und so Klimadiagramme erstellen kann. In den letzten hundert Jahren ist es gut ein halbes Grad wärmer geworden. Seit Beginn der Industrialisierung haben wir durch die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas ungeheure Mengen Kohlendioxid in die Atmosphäre gebracht. Dieses Kohlendioxid soll Treibhaus-Effekt schuld sein und die Erde weiter aufheizen. Hinter Veizers überraschender Einschätzung steht jahrelange wissenschaftliche Detektivarbeit, mit der Veizer und seine Mitarbeiter einen großen Teil der Klimavergangenheit unseres Planeten rekonstruieren. Sie begann mit der Suche nach Klimazeugen aus über 500 Millionen Jahren Erdgeschichte. Aus allen Teilen der Welt wurden versteinerte Meereslebewesen, Brachiopoden, zusammen getragen. Die Schalen dieser Tiere bestehen aus Kalk, gebildet aus dem Kohlendioxid längst vergangener Epochen. Auch Belemniten, urzeitliche Tintenfische, gehören zu den Fossilien, die für die Rekonstruktion des Klimas wichtig sind. Zu hauchdünnen Präparaten geschliffen werden sie zunächst auf ihre Verlässlichkeit als Klimazeugen hin untersucht. Dazu haben die Bochumer Geologen ein besonderes Mikroskop entwickelt. Es verwendet Kathodenstrahlen zur Beleuchtung der Präparate. Damit lässt sich feststellen, wie sich die Fossilien im Laufe der Jahrmillionen verändert haben. Leuchten sie in rötlichen Farbtönen, sind sie durch Fremdeinflüsse verdorben. Blau leuchten die Fossilien, deren Kalkschale später nicht verändert wurde. Aus den verlässlichen Präparatabschnitten werden auf hundertstel Millimeter genau Proben gefräst. Anschließend suchen die Wissenschaftler in den Präparaten nach Klimaindizien, nach Sauerstoff- und Kohlenstoffatomen in den winzigen Kalkproben. Um sie analysieren zu können, müssen die Forscher zunächst das Kohlendioxid zurückgewinnen, aus dem der Kalk sich einst gebildet hat. Dies geschieht im chemischen Labor. Das Kohlendioxid wird aus dem Kalk freigesetzt und dann in flüssigem Stickstoff wieder ausgefroren. Das urzeitliche Kohlendioxid findet sich schließlich als Kohlensäureschnee in Glasröhrchen. Mit Massenspektrometern können die Sauerstoff- und Kohlenstoffatome in den Kohlendioxid-Proben bestimmt werden. Die Anzahl der Isotope gibt Aufschluss über die Temperaturen und Kohlendioxidgehalte, die die Atmosphäre einst besaß. Das Ergebnis vieler Tausend solcher Analysen besteht darin, dass Kohlendioxid und Temperatur nur in losem Zusammenhang stehen. Im Treibhaus Erde spielt nicht Kohlendioxid, sondern Wasserdampf die wichtigere Rolle. Seit jeher ist die Sonne der Motor unseres Klimas. In den letzten 300 Jahren haben Sonnenflecken und Sonnenaktivität deutlich zugenommen. Allein die erhöhte Sonnenstrahlung kann ein bis zwei Drittel des Anstiegs der globalen Temperaturen erklären, haben Astrophysiker berechnet. Dazu kommen indirekte Einflüsse der Sonnenaktivität, etwa auf die Wolkenbildung, die zur Erwärmung noch beigetragen haben könnten. Dass Kohlendioxid im komplexen Klimagefüge die zentrale Rolle spielt, bezweifeln inzwischen viele Wissenschaftler
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14 posts 3/31/2008 11:35 pm |
Super, Deine Ausführungen. Aber es gibt doch auch Meinungen, dass wir nicht nur keine Klimatkatastrophe haben, sondern im Gegenteil die globale Temperatur sogar fallen soll?
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91 posts 4/1/2008 6:22 am |
Das ist richtig. Ausschlaggebend ist der Zeitraum. In der letzten Dekade ist es tatsächlich zu einer globalen Abkühlung gekommen. Aber wenn wir die letzten 60 Jahre betrachten, ist es etwas wärmer geworden. Wichtig ist es nur zu verstehen, daß es ein natürliches Phänomen ist. Keine von Menschenhand geschaffene Klimakatastrophe. Gäbe es so eine nämlich, hätten wir auch keine kurzfristige Abkühlung messen können.
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